Daniel Heber stellt klar: „Wir spielen weiter mit Risiko“

Warum hat der 1. FC Magdeburg das Punktspiel in der Vorwoche bei Hertha BSC verloren? Ganz einfach, die Mannschaft hat wieder haarsträubende Fehler gemacht, individuelle Fehler und dies nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Abwehr-Routinier Daniel Heber hat sich in der Nachbetrachtung zur Partie in der Hauptstadt geäußert und gleichzeitig einen Blick auf die anstehende Aufgabe am Samstagabend gegen den FC Schalke 04 geworfen.

Im Fazit kommt Daniel Heber zur Erkenntnis, dass man trotz der individuellen Aussetzer am eigenen Spielstil nichts ändern wird oder will. Magdeburg setzt weiterhin bewusst aufs Risiko. Die Attraktivität des Magdeburger Fußballs ist damit gegeben, der Erfolg nicht immer.

Keine Videoaufarbeitung der Fehler in Berlin

Man Zweitliga-Trainer wäre nach den Fehlerketten in Berlin sicherlich in eine tiefgründige Video-Analyse gegangen, um der Mannschaft die Schwachstellen vor Augen zu führen. Coach Christian Titz hat bewusst auf diese Maßnahme verzichtet, was Daniel Heber sehr gut findet. Der Innenverteidiger erklärte, dass man selbst wisse, wo die Schwachstellen liegen und wer, welche Fehler gemacht hat.

Laut Heber könne man keinen Spieler einen Vorwurf machen. Im Laufe der Saison haben unterschiedliche Akteure Fehler gemacht, die zu Gegentoren führten. Letztlich sei Fußball ein Fehlersport. Ohne Fehler gibt’s keine Tore. So einfach lässt sich das Spiel, laut Daniel Heber, erklären.

Spielweise gegen Schalke unverändert

Am Samstag wird die Mannschaft gegen den nächsten Bundesliga-Absteiger aus Schalke abermals mutig agieren. Es wird keine Veränderung der Spielweise geben. Heber betonte, dass er wisse, dass die Magdeburger Ausrichtung ein Risiko hat, aber der Erfolg gibt dem Team insgesamt recht. Wichtig sei es, die Fehler zu minimieren und dies, wenn dann möglichst weit vom eigenen Tor entfernt zu begehen.

Der Innenverteidiger erhofft sich ein ähnliches Spiel wie gegen den FC St. Pauli. Gegen den Zweitliga-Spitzenreiter hat man sich vorn effektiv und hinten gnadenlos konsequent gezeigt. Auf die Frage, ob das Match gegen Schalke etwas Besonderes sei, antwortete der Innenverteidiger mit „Ja und Nein“. Ja – weil, man auf deinen renommierten Bundesliga-Absteiger trifft. Nein – weil, es in der Partie, wie in jedem anderen Spiel um drei Zähler geht.

Daniel Heber auf dem Zenit seiner Karriere

Daniel Heber ist in dieser Saison eine feste Größe in der Hintermannschaft, ein echter Leistungsträger. Der 29jährige hat in 21 von 22 Punktspielen auf dem Rasen gestanden. Lediglich aufgrund der fünften Gelbe Karte musste der Deutsch-Ghanese einmal pausieren.

Heber seine fußballerische Jugend beim VfL Bochum und bei Rot-Weiß Essen verbracht. Im Männerbereich war hat er dann zuerst in Oberhausen fußgefasst, es für den Defensivmann im Sommer 2018 nach Essen ging. Im Januar des letzten Jahres ist Daniel Heber zum 1. FC Magdeburg gekommen. Welch positive Entwicklung der Innenverteidiger genommen hat, zeigt sich am Marktwert des Profis. Der 1. FCM hat damals eine Ablöse von nur 150.000 Euro bezahlt. Heute wird der Magdeburger Abwehrchef auf 750.000 Euro taxiert.

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