Volksstimme vom 12.12.2015
Autor: Hans-Joachim Malli
Becks Eltern und Freundin drücken in Erfurt dem FCM die Daumen

Zurück zu den Wurzeln heißt es am Montag für FCM-Torjäger Christian Beck. Dann spielt der 27-Jährige mit den Elbestädtern zum Drittliga-Rückrundenstart beim FC Rot-Weiß Erfurt. Insgesamt sechs Jahre war der Schlaks für die Rot-Weißen in seiner Geburtsstadt Erfurt am Ball.

Magdeburg l „Es ist mein erstes Pflichtspiel im Steigerwaldstadion. Das ist schon eine besondere Partie für mich, nachdem ich mit dem FCM noch unter Trainer Petersen mal ein Testspiel dort bestritt“, erklärt Christian Beck, der als Sechsjähriger beim Borntaler SV mit dem Fußballspielen begann, dann über den SSV Erfurt Nord als C-Junior zum FC Rot-Weiß und an die Sportschule wechselte. Dort spielte Beck mit seinem heutigen FCM-Mannschaftskameraden Christopher Handke in einem Team, auch RWE-Stürmer Carsten Kammlott kreuzte dort seinen Weg.

Mit dem schrieb sich der Wahl-Magdeburger Beck noch zu Wochenbeginn („Kein Problem, denn Kammlott ist ja am Montag gesperrt“), auch sonst halten die beiden noch regelmäßig Kontakt. Ansonsten fühlt sich der FCM-Stürmer seit seinem Wechsel im Januar 2013 an die Elbe durchaus als Magdeburger, fährt aber doch so oft wie möglich in seine Geburts- und Heimatstadt Erfurt. „Dort wohnen meine Eltern und Großeltern, da ist auch meine Freundin Paulin zu Hause. Die werden am Montag auch alle im Stadion sein.“ Und für wen drücken sie die Daumen? „Natürlich für mich und den FCM“, ist Elf-Tore-Mann Beck überzeugt, „schließlich habe ich ihnen auch aus dem Spielerkontingent Karten besorgt.“

Ansonsten verbringt Beck jede freie Minute in der Blumenstadt. „Alle zwei, drei Wochen bin ich schon zu Hause, in der Winter- und Sommerpause natürlich noch mehr. Nur zu Beginn des neuen Jahres wird es eng, da wir früh ins Trainingslager fahren und dann bald die Saison weitergeht.“

Dieses Wochenende wird Beck allerdings wie seine Mannschaftskameraden in Magdeburg verbringen, denn heute ist um 10 Uhr Training, am Sonntag bittet Trainer Härtel sein Team noch einmal um 13.30 Uhr auf den Rasen, bevor es anschließend Richtung Erfurt in ein Hotel geht.

Nachdem im Herbst 2012 ein geplanter Wechsel zu RB Leipzig geplatzt war, Beck dann seinem „Ziehvater“ Andreas Petersen zum FCM folgte, kann er sich aktuell keinen anderen Verein für sich vorstellen: „Ich habe mich hier gut entwickelt, mir einen gewissen Stellenwert erarbeitet. Mein Ziel ist es, mit dem FCM gut dazustehen. Ich werde alles für eine Vertragsverlängerung tun.“ Das geht eigentlich ganz einfach. Im Falle des Klassenerhalts verlängert sich der Vertrag von Christian Beck wie auch von Trainer Jens Härtel automatisch um ein Jahr bis zum 30. Juni 2017.

Natürlich hat sich auch der Topstürmer über das späte Gegentor in Würzburg geärgert: „Ich war der Einzige, der das offensichtliche Handspiel monierte. Nutzte aber nichts.“ Härtel hingegen kritisierte: „In der Szene hätte er mal lieber hinten mit ausgeholfen.“

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