Von Manuel Holscher ›

Wie verträglich ist die kurze Pause zwischen Aue- und Ingolstadt-Spiel für den 1. FC Magdeburg?

Magdeburg l Am Mittag hielt der Mannschaftsbus des 1. FC Magdeburg vor der MDCC-Arena. Nicht mal zwei Tage nach dem 1:0 gegen Aue am Dienstagabend musste sich der FCM auf den über fünfstündigen Weg nach Ingolstadt machen. Heute Abend um 18.30 Uhr tritt der Club beim ehemaligen Erstligisten an.

Die zeitnahe Ansetzung der beiden Partien ruft bei Trainer Michael Oenning allerdings Unverständnis hervor. „Ich finde das unglücklich. Ich verstehe die Not nicht, dass am Dienstagabend und am Freitagabend gespielt werden muss. Das lässt uns nicht viel Spielraum“, klagt er, sagt aber auch: „Wir haben auf der anderen Seite kaum Zeit, darüber nachzudenken.“

450 Kilometer Anfahrt

Während die Ingolstädter am Dienstag mit der Fahrt nach Fürth einen vergleichsweise kurzen Weg zurücklegen mussten, sind die rund 450 Kilometer für den Club am Donnerstag schon ein dickeres Brett. FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik sieht die Sache dennoch nicht dramatisch. „Die Ansetzungen sind schon eng beieinander“, sagt er. Aber: „Am Ende des Tages kann doch jeder Fußballer am Dienstag und am Freitag spielen, ohne dass es Probleme gibt. Sie haben doch zwei Tage Pause.“ Kallnik denkt an seine eigene aktive Zeit zurück: „Das Schönste ist doch für die Jungs, wenn sie im Spielbetrieb sind. Außerdem haben wir keine permanente Belastung durch viele englische Wochen.“

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