Dank Leopold Zingerle (22) darf der 1. FC Magdeburg weiter von der 2. Liga träumen! Mit Superparaden hielt der Torwart den 1:0-Sieg bei Bremen II fest, der ohne ihn eine sichere Niederlage geworden wäre.

Seit Rückrundenstart ist er die Nummer 1 – aber das erste Mal hat er richtig überzeugt! „Es ging mir auch runter wie Öl, dass der Gegner so geschossen hat, dass ich auch mal einen halten konnte“, spielt der Bayer seine Gala runter.

Und er bleibt bescheiden: „Mein Einstand gegen Köln war ja mit kuriosen Gegentoren nicht optimal. Auch danach gab es beim Rauslaufen immer mal wieder kritische Situationen. Deshalb bin ich schon erleichtert, dass es diesmal so gut lief.“

Als er in der Hinrunde für Glinker einspringen musste (zwei gehaltene Elfer im DFB-Pokal und beim 3:0 in Wiesbaden) lieferte er Topleistungen ohne Schwächen ab. Doch als Stammtorwart flatterten ihm oft die Nerven. Ging aus Angst vor der Verantwortung seine Unbekümmertheit verloren?

„So richtig kann ich mir das auch nicht erklären. Vielleicht wollte ich zu viel. Vielleicht habe ich auch zu viel nachgedacht und mich selbst unter Druck gesetzt. Aber darüber nachzudenken, macht jetzt auch keinen Sinn. Ich konnte der Mannschaft zum ersten Mal richtig helfen. Das ist ein gutes Gefühl, aber nur ein Anfang“, stellt Zingerle fest.

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