Florian Kath, Stürmer des 1. FC Magdeburg, spricht über seine vergebenen Torchancen gegen Zwickau und die Partie gegen Paderborn.

Magdeburg l Florian Kath (22) hat in der Rückrunde bisher zwei gute Partien gemacht. Dem FCM-Offensivspieler fehlte allerdings das Abschluss-Glück.

Florian Kath, zuletzt gegen Zwickau hatten Sie zwei Riesenchancen, die von Zwickaus Torhüter Johannes Brinkies hervorragend pariert wurden. Haben Sie in den Tagen danach von den Szenen und Brinkies geträumt?

Florian Kath: Diese Szenen sind tatsächlich immer mal wieder in meinen Kopf gekommen. Wenn der Kopfball von mir in der Anfangsphase reingeht, wird es bestimmt ein ganz anderes Spiel.

Wie geht es Ihnen mit dem Schlenzer kurz vor Schluss, als Sie schon zum Jubeln ansetzen wollten?

Darüber rege ich mich immer noch auf. Ich mache mir selber aber gar keinen großen Vorwurf. Den Ball hat Brinkies richtig gut gehalten. Jetzt gilt es, das abzuhaken, sich neu zu fokussieren und den Ball im nächsten Spiel zehn Zentimeter weiter nach rechts zu schießen, damit er reingeht.

FCM-Trainer Jens Härtel hat gesagt, dass er fest daran glaubt, dass Sie nicht mehr so weit weg sind von Ihrem ersten Treffer. Macht das Mut?

Natürlich. Es ist immer schön, wenn der Trainer an einen Spieler glaubt. Ich weiß aber auch, was ich kann und dass ich das Tor treffen kann. Es ist auch nicht so, dass ich während der Woche im Training jeden Ball danebenschieße. Im Spiel hat es bisher nur noch nicht funktioniert. Es muss jetzt einfach mal der Knoten platzen. Am besten schon in Paderborn.

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