Wo soll Philip Türpitz spielen?

Philip Türpitz hat sich beim 1. FC Magdeburg aus einem Formtief herausgekämpft. In Darmstadt ist er mit dem FCM gefordert.

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Magdeburg l Philip Türpitz hat sich verändert – und zwar optisch. Zum Auswärtsspiel des 1. FC Magdeburg morgen in Darmstadt lässt er sich einen Schnurrbart stehen.

Türpitz macht bei „Movember“ mit

Das hat allerdings weniger mit dem Gegner oder irgendeinem Aberglauben zutun. Türpitz nimmt an der sogenannten „Movember“-Aktion teil. Dabei geht es darum, dass sich Männer im November einen Schnurrbart wachsen lassen, um während des Monats Spenden zu sammeln. Diese Spenden werden zur Erforschung und Vorbeugung von Prostatakrebs und weiteren Gesundheitsproblemen von Männern genutzt.

„Ich mache das zum zweiten Mal. Davor war mein Bartwuchs noch nicht so stark“, sagt Türpitz und schmunzelt. Und: „Es ist eine tolle Sache, dass Spenden gesammelt werden. Es ist wichtig, darauf aufmerksam zu machen und zu helfen.“

Im vergangenen Jahr waren einige Mannschaftskollegen dabei, auch in diesem Jahr versucht Türpitz, den einen oder anderen Mitspieler zum Mitmachen zu animieren.

FCM in Darmstadt unter Druck

Movember ist ein Kunstwort aus den englischen Wörten moustache (Schnurrbart) und November. Doch könnte man auch das Wort „move“ hineindeuten. Das bedeutet bewegen – und das passt gut zur sportlichen Situation beim FCM. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge muss sich etwas ändern. Türpitz: „Das Kribbeln ist während der Woche schon die ganze Zeit da, weil wir die Niederlage gegen den HSV am liebsten am nächsten Tag wieder wettgemacht hätten.“

FCM: Türpitz mag die Zentrale

Auf welcher Position er spielen wird, erfährt Philip Türpitz erst morgen früh, wenn FCM-Trainer Jens Härtel die Aufstellung intern verkündet. Zwei Optionen gibt es: Er könnte als Außenstürmer spielen. Oder zentral hinter den Spitzen.

Der 27-Jährige sieht in der zentralen Rolle einige Vorteile. „Im Zentrum habe ich keine Außenlinie, die mich begrenzt. Dort kann ich etwas freischaffender arbeiten“, sagte er. Aber: „Ich muss trotzdem diszipliniert sein, darf die Defensivarbeit nicht vernachlässigen. Ich habe dort eine große Verantwortung.“

Trotz der Begeisterung für die zentrale Rolle hinter Stürmer Christian Beck schiebt Türpitz gleich hinterher, dass er auch den Außenpart im Dreiersturm geben würde. „Beide Positionen machen mir Spaß“, sagt der Spieler mit der Rückennummer 8.

1. FCM flexibel in den Spielsystemen

Wie wertvoll Türpitz als Zehner in einem 4-2-3-1-System hinter Beck sein kann, zeigte er in den zweiten Halbzeiten gegen Dresden und in Heidenheim. Gegen Hamburg war es für ihn schwierig, da der FCM tiefer stand, nur selten den Ball und wenig Zugriff hatte. „Wir trainieren häufig sowohl das 3-4-3- als auch 4-2-3-1-System. Zuletzt haben wir auch während einer Partie umgestellt. Wir sind flexibel“, sagt er.

In Darmstadt wird es anders als gegen Hamburg von beiden Seiten deutlich kämpferischer zugehen. Mit Türpitz hinter den Spitzen hätte der Club die Chance auf ein spielerisches Übergewicht. Härtel will sich bei der Ausrichtung noch nicht in die Karten schauen lassen und sagt: „Wir müssen immer auch gucken, wie der Gegner aufläuft.“

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