Die Mitglieder des Wirtschaftsrates haben sich auf ihrer jüngsten Sitzung für eine Neustrukturierung des 1. FC Magdeburg ausgesprochen.

Magdeburg l „Wir wissen, dass das Thema Ausgliederung unserer Profiabteilung aus dem Verein umstritten ist und seit Monaten mit sehr vielen Emotionen diskutiert wird. Wir sind uns im Wirtschaftsrat als Gremium des Vereins aber einig, dass es ohne eine wirtschaftliche Neuausrichtung zukünftig keine optimale Aufstellung im Profifußball geben kann“, sagte Andreas Müller, Vorsitzender des FCM-Wirtschaftsrates. Der Wirtschaftsrat des 1. FC Magdeburg besteht aus 14 Mitgliedern, die sich zugleich als Wirtschaftspartner beim Club engagieren.

Christian Engelhardt, der als Vertreter des Wirtschaftsrates auch im Arbeitskreis zur Ausgliederung der Profiabteilung intensiv mitgearbeitet hat, warb bei allen Mitgliedern für Vertrauen in die Arbeit der Gremien. „Der aktuell sportliche und wirtschaftliche Erfolg unseres Vereins zeigt eindeutig, dass die agierenden Personen in der Vergangenheit hervorragende Arbeit geleistet und sich dieses Vertrauen mehr als verdient haben“, so Engelhardt.

Keine Empfehlung gibt es dagegen vom Fan-Rat e. V., der anerkannten Interessenvertretung der aktiven Fan-Szene. „Wir empfehlen jedem Mitglied, sich gründlich zu informieren und seine Stimme abzugeben. Es ist eine demokratische Entscheidung, die alle Parteien akzeptieren sollten“, erklärte Ulrich Garz, Vorstand im Fan Rat e.V. Die Fanhilfe Magdeburg e.V, Mitglied beim FCM, will ihr Stimmrecht nicht nutzen, da sie nicht mit einer Stimme für die 250 Mitglieder sprechen könne. Die rund 80 Fanclubs hielten sich mit öffentlichen Aussagen auf ihren Homepages ebenfalls sehr zurück.

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