Weil beendet die Misere

FCM-Verteidiger Richard Weil hat gegen Preußen Münster einen Elfmeter verwandelt – und damit eine „schwarze Serie“ beendet.

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Magdeburg l Elfmeter und der 1. FC Magdeburg – da war doch was … Am Freitag gegen Preußen Münster fand die Serie der Fehlschüsse keine Fortsetzung. Nachdem Marius Sowislo (2), Christian Beck und Nico Hammann in dieser Saison schon vom Punkt gescheitert waren, schritt Abwehrchef Richard Weil in der 67. Minute in den gegnerischen Strafraum und verwandelte den Strafstoß sicher zum Tor des Tages.

„Nico und ich waren vom Trainer vorgesehen. Wir haben uns auf dem Feld kurz abgestimmt. Ich habe mir dann eine Ecke ausgesucht und so platziert wie möglich geschossen – das hat zum Glück geklappt“, freute sich Weil über seinen Elfmeter, der dem FCM das 1:0 und damit drei wichtige Punkte bescherte. „Münster hat noch tiefer gestanden als vor einer Woche Mainz. Aber zum Glück haben wir uns diesmal belohnt. So kann es weitergehen“, freute sich der Innenverteidiger.

Dem Elfmeter vorausgegangen war ein mustergültiger Konter der Magdeburger über Florian Kath und Michel Niemeyer. Der setzte Tarek Chahed ein, der von Münsters Franzosen Stéphane Tritz an der Strafraumgrenze unsanft von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter Florian Heft (Wietmarschen) zeigte sofort auf den Punkt.

„Der Elfmeter war sicher unglücklich, weil da keine direkte Torgefahr mehr für uns bestand und unser Spieler hinfällt. Die Regeln geben den Elfmeter aber her. Deshalb beschwere ich mich auch nicht. Der Sieg war aus Magdeburger Sicht verdient“, zeigte sich Gästetrainer Benno Möhlmann nach der 0:1-Niederlage als überaus fairer Verlierer.

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