Das Jahr 2020 hat einiges zu bieten, was Games betrifft. Aber für welches sollte man sich entscheiden? Am liebsten gleich für alle, oder? So oder so ähnlich denken viele Spielefans und würden die Lösung, sich gleich eine ganze Spielothek ins Haus zu holen, auch prompt in die Tat umsetzen. Wäre da nur nicht der Kostenfaktor. Verdammt, sind die Spiele teuer! Aber warum ist das so?

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, hier ein Trostpflaster

Ja, Spiele sind teuer, da braucht man gar nicht versuchen, etwas zu beschönigen. Die meisten Spieler wissen auch, dass der Preis auf die vielen Stunden Spielspaß sich auch wieder relativiert. Aber wem nutzt diese Erkenntnis, wenn einfach Ebbe in der Kasse ist und jeder ausgegebene Cent schmerzt? Deshalb möchten wir nicht nur Pessimismus verbreiten, sondern auch gute Nachrichten. Günstig oder zum Nulltarif spielen ist durchaus möglich und gar nicht so schwer. Eine schwache Finanzlage muss also kein Hindernis sein. Wie wäre es zum Beispiel mit Eye of Horus kostenlos spielen? Dieses Game ist nur eines von vielen, das gratis verfügbar ist. Es ist also doch nicht alles so schwarz, wenn man sich ein wenig flexibel zeigt. Wer sich in Richtung Casinospiele orientiert und das Geld für ein kleines Startkapital erübrigen kann, könnte mit einer Portion Glück sogar Geld gewinnen. Dies ist aber eine andere Geschichte, die hier nicht weiter zur Debatte steht. Wir möchten nun lieber die Frage beleuchten, warum Spiele 2020 so preisintensiv sind.

Das Krisenjahr wirkt sich auf Gamer aus

Die traurige Wahrheit ist, dass die Covid-19-Krise vielen Menschen zwar ein Plus an Zeit beschert, die sie gern mit den neuesten PC-Games verbringen würden. Gleichzeitig sinkt aber die Kaufkraft. Die Inflation ist spürbar und diese Kombination lässt einige Gaming-Fans vielleicht sogar zum ersten Mal richtig am eigenen Leib erfahren, dass der Geldwert in Wirklichkeit schon seit Jahren kontinuierlich sinkt. Spiele sind schon seit längerer Zeit nicht gerade billig, aber wir nehmen es jetzt subjektiv intensiver wahr.

Raubkopierer haben die Preise verdorben

Jeder möchte spielen, aber viele sind nicht bereit, sich die Titel auf legalem Wege zu kaufen. Auch diese Tatsache benennen wir hier ungeschönt. Es gibt und gab Menschen, die sich die Spiele illegal beschaffen und somit Verluste für die Urheber verursachen. Ein Geheimnis ist das schon längst nicht mehr, aber die Problematik bleibt weiter bestehen. Die Hersteller müssen das Problem mit den illegalen Raubkopien durch Preiserhöhungen kompensieren. Zumindest ist unter diesen Umständen an eine Preissenkung nicht zu denken. Hätten sich alle Spieler ihr Game immer original gekauft, wären die Spiele 2020 vielleicht billiger. Wer weiß das schon!

Die Games werden besser und anspruchsvoller

Wer sich an die ersten Computer- und Konsolenspiele noch erinnern kann und vielleicht über ein paar Programmier-Kenntnisse verfügt, lächelt inzwischen über die einfachen Spiele von damals. Heutzutage würde so mancher Schülerpraktikant das hinbekommen. Die heutigen Games, die zum Großteil in dreidimensionaler und fotorealistischer Qualität zu bekommen sind, können nicht mehr so einfach programmiert werden. Es sind Kunstwerke, die immer ausgefeilter werden – Stichwort VR. Hinter diesen Spielen stehen ganze hochspezialisierte Teams, die in der Regel auch nicht zum Mindestlohn arbeiten. Die Lohn- und Herstellungskosten machen die neuartigen Spiele definitiv nicht billiger, das steht fest.

In-Game-Käufe gehen ins Geld

Innerhalb der modernen Online-Games werden Geschäfte gemacht. Der Kapitalismus ist also auch in der virtuellen Welt angelangt. Hast du nichts, bist du nichts, oder? Natürlich wird sich ein Spielefan, der einen Großteil seiner Freizeit mit dem Zocken verbringt, auch tolle Items gönnen. Dadurch entstehen Folgekosten, die zum Anschaffungspreis der Spiele hinzugerechnet werden müssen. Die Spiele sind nicht nur teurer, sie sind den Gamern auch einfach mehr wert!

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