Von Michael Nowack

Die Analyse der bisher gelaufenen Zweitliga-Saison enthält eine klare Botschaft für FCM-Trainer Jens Härtel (49). Geschäftsführer Mario Kallnik (43) und Sportchef Maik Franz (37) fordern nach nur neun Punkten aus neun Spielen eine offensivere Spielausrichtung.

Macht Härtel etwa gleich Nägel mit Köpfen? Er und Co-Trainer Ronny Thielemann (44) schlugen Mittwochabend beim Drittliga-Ost-Derby Cottbus gegen Halle (1:2) auf. Gegner-Beobachtung ausgeschlossen! Aber ein guter Moment, um sich Alternativen für die Abteilung Attacke anzuschauen.

Und das Derby hatte da Einiges zu bieten. Zum Beispiel die offensiven Mittelfeldspieler Marcelo de Freitas Costa (24/Cottbus) und Bentley Baxter Bahn (26/HFC). Und Kongo-Knipser Streli Mamba (24), der in zehn Spielen für Energie bisher vier Mal traf und drei Treffer vorbereitete.

Fakt ist: Beide Cottbuser haben Verträge bis 2019, wären am Saisonende ablösefrei. Baxter Bahn ist bis 2020 gebunden. Da wäre in der Winterpause eine Ablöse fällig! Das war für Kallnik bisher tabu. Doch im Winter 2018 hat er diesen Vorsatz schon mal durchbrochen und für Marcel Costly (22) eine fünfstellige Summe an Mainz überwiesen.

Was sagt Kallnik grundsätzlich zu offensiven Winterpauseneinkäufen? „Wir müssen Keinen holen, weil die Qualität schon da ist. Nur wenn sich eine Möglichkeit ergibt, uns über die Saison hinaus zu verstärken, dann könnten wir aktiv werden.“

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