Im Rahmen der Spiele zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem SV Wehen Wiesbaden war häufig etwas los.

Von
Manuel Holscher

Magdeburg l Während der FCM die englische Woche mit dem DFB-Pokal-Spiel gegen Borussia Dortmund nicht gut bekommen ist, hat der kommende Gegner Wehen Wiesbaden vor und nach dem 1:3 im Pokal gegen Schalke 04 hohe Siege in Würzburg (5:0) und gegen Münster (6:2) gefeiert.

FCM hat noch kein Gegentor kassiert

Trotz dieser bestechenden Form liegt Magdeburg den Hessen offensichtlich nicht. In bisher vier Duellen konnte Wehen Wiesbaden noch keinen Treffer erzielen (zweimal 0:0, 0:1, 0:3). Dabei gab es rund um diese Spiele immer wieder spannende Geschichten. Kevin Pezzoni sorgte nach dem 0:3 im September vor einem Jahr mit dem „Gurkentruppen“-Satz für Aufsehen. „Mit Verlaub, aber gegen so eine Gurkentruppe dürfen wir nicht verlieren“, ärgerte er sich. Diesmal wird Pezzoni allerdings verletzungsbedingt wohl nicht dabei sein können.

Einen weiteren Moment von großer Bedeutung gab es am 19. März dieses Jahres nach dem 0:0 gegen Wehen Wiesbaden in der MDCC-Arena. Nach zähen und langen Verhandlungen gaben die FCM-Verantwortlichen im Anschluss an die Pressekonferenz die Vertragsverlängerung um ein Jahr mit Trainer Jens Härtel bekannt.

Rehm hat Respekt

Zu diesem Zeitpunkt war SVW-Trainer Rüdiger Rehm gerade frisch im Amt, seine Worte für den FCM sind von Respekt geprägt. „Magdeburg hat vier der letzten sechs Ligaspiele gewonnen. Wenn sie mal zwei Spiele verlieren, heißt das nicht, dass sie in einer Krise sind“, betont Rehm. „Der FCM ist Top-Favorit in der 3. Liga. In diesem einen Spiel werden wir aber versuchen, voll dagegenzuhalten, um die drei Punkte mitzunehmen.“

Die Statistik, dass seine Mannschaft bisher noch nicht gegen den FCM gewonnen und keinen Treffer erzielt hat, beeindruckt Rehm nicht sonderlich. „Wir wollen unser Spiel wie sonst auch durchziehen“, betont er.

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