Steffen Puttkammer durfte beim Drittligisten 1. FC Magdeburg endlich mal wieder von Beginn an spielen.

Magdeburg l Der Blick auf die Aufstellungen in Bremen hielt aus Magdeburger Sicht eine recht große Überraschung parat.

Steffen Puttkammer, in der vergangenen Saison noch Abwehrchef, zuletzt aber ohne Spielzeit, durfte von Beginn an für Christopher Handke spielen. Das letzte Mal über 90 Minuten spielte der 28-Jährige beim 3:1-Erfolg bei der SG Sonnenhof-Großaspach. „Das ist schon eine lange Zeit. Länger, als es mir lieb gewesen wäre“, sagte Puttkammer. „Wichtig war, dass wir gewonnen haben. Es war für mich aber natürlich schön, aktiv dabei gewesen zu sein und nicht draußen oder auf der Tribüne zu sitzen.“

Da mit Felix Schiller und Moritz Sprenger zwei Abwehrspieler seit einigen Wochen fehlen, saß Puttkammer zuletzt immerhin auf der Bank, zu Beginn der Rückrunde blieb ihm nur ein Tribünenplatz.

Härtel rotiert

Dass er sich jetzt mal wieder auf dem Rasen beweisen durfte, war sicherlich auch der englischen Woche geschuldet. Schon vor dem Bremen-Spiel kündigte FCM-Trainer Jens Härtel an, ein paar Änderungen vorzunehmen. Mit Handke, Christian Beck, Marius Sowislo und Tarek Chahed mussten gleich vier Stammspieler auf die Bank. Und Puttkammer durfte eben auf den Platz. Er machte seine Sache dann gut, sein Team blieb zudem ohne Gegentreffer. „Sicherlich war es spielerisch nicht immer optimal, aber danach fragt im Nachgang niemand mehr“, so Puttkammer, der bezogen auf die erreichten 45 Punkte sagte: „Wenn man auf dem zweiten Tabellenplatz steht, dann will man den auch nicht mehr hergeben. Wir wissen aber auch, wie verrückt diese Liga sein kann.“

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