Turbulente Tage für FCM-Stürmer Beck

Christian Beck ist am Mittwoch Vater geworden und erzielte rund sechs Stunden später ein Tor für den 1. FC Magdeburg.

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Magdeburg l Für FCM-Stürmer Christian Beck ging mit der Partie gegen den MSV Duisburg ein turbulenter und hochemotionaler Tag zu Ende. Seine Freundin Paulin brachte am Mittwoch um 13.25 Uhr Tochter Melina auf die Welt. „Um 14.30 Uhr habe ich das ‚Go‘ von meiner Freundin bekommen und Trainer Jens Härtel angerufen. Ich habe gesagt, dass ich gerne auf der Bank sitzen würde und dass ich für einen Kurzeinsatz bereit bin.“ Geschlafen hatte er da schon seit über zehn Stunden nicht mehr.

Dass aus dem Kurzeinsatz eine ganze Halbzeit werden würde, habe er selbst nicht gedacht. Das wiederum verschaffte ihm aber mehr Zeit zum Toreschießen, denn da stand er ein kleines bisschen unter Zugzwang, wie er lachend zugibt: „Paulin hat darauf gepocht, dass ich zum Spiel fahren und ein Tor schießen soll – dann könne ich wiederkommen.“

Beck voller Glücksgefühle

Bei seinem Tor zum 1:1-Ausgleich „waren da nur noch Glücksgefühle“. In Gedanken sei er bei seinen zwei Frauen gewesen. „Schön, dass ich ihnen gleich ein Tor widmen konnte.“ Dass aus Freundin Paulin vielleicht bald seine Frau werden könnte, verneint Beck nicht. Im Gegenteil: „Die Hochzeit ist noch nicht geplant, aber das wird nicht mehr lange dauern. So eine tolle Frau finde ich nicht wieder.“

Mit Blick auf das Spiel gegen Duisburg gerät der Stürmer dagegen weniger ins Schwärmen. „Es ist einfach bitter, dass wir nur 3:3 spielen. Wir waren so nah am Sieg dran, haben das Ergebnis aber nicht über die Zeit gebracht. Am Sonntag müssen wir es besser machen und drei Punkte holen.“ Denn immer wieder nur einen Punkt mitzunehmen – „das ist nicht unser Ziel“, sagt Beck.

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