von: ANDREAS MANN

Mit 17 Toren und sieben Vorlagen war Philip Türpitz (27) bester Drittliga-Spieler der Vorsaison – in der 2. Liga zündete der „Torpedo“ aber bislang kaum.

Gegen Bielefeld gab ihm Trainer Jens Härtel (49) eine Denkpause, ließ ihn nur zehn Minuten ran. Auch in Paderborn schmorte der Stürmer 65 Minuten auf der Bank. Der angestaute Frust entlud sich dann beim Last-Minute-Elfer zum 4:4-Ausgleich und dem anschließenden Jubel.

Danach musste Türpitz seine Emotionen kanalisieren, wollte in Paderborn mit niemandem reden. Das Tor tat dem FCM und dem Offensivmann spürbar gut. Aber auch vorm Kellerduell heute (18.30 Uhr) gegen Duisburg ist Türpitz noch angefressen.

„Mit dem, was in letzter Zeit über mich geschrieben wurde, war ich überhaupt nicht einverstanden. Deshalb will ich jetzt erst einmal nichts sagen, auch wenn es gegen Paderborn mal wieder besser lief.“

Türpitz will Tore sprechen lassen! Knallt er den FCM so jetzt auch zum ersten Zweitliga-Sieg? In die Startelf dürften ihn der starke Elfer und sein Auftritt in Paderborn schon mal gebracht haben. Aber ist der Knoten jetzt endgültig geplatzt?

Trainer Härtel geht davon aus. „Wenn du mit so einer Aktion die ganze Mannschaft und den Verein belohnst, gibt das auf jeden Fall Kraft und pusht. Und jetzt muss er mit diesem Erfolgserlebnis an den anderen Dingen weiterarbeiten und sollte sich nicht so viele Gedanken machen.“

Und am besten Tore sprechen lassen…

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