Die bisherige Bilanz von Philip Türpitz beim Drittligisten 1. FC Magdeburg kann sich sehen lassen.

Von
Manuel Holscher

Magdeburg l

In vier Ligapartien erzielte er zwei Tore und verbuchte drei Vorlagen. In jedem Spiel, selbst beim 1:4 zum Auftakt in Großaspach, sammelte er mindestens einen Scorerpunkt. „Es freut mich, dass es bei mir läuft. Über allem steht aber immer der Erfolg der Mannschaft“, sagt Türpitz. „Wenn es bei der Mannschaft läuft, dann läuft es auch bei den einzelnen Spielern.“

Diese Rechnung geht auf: Beim FCM lief es zuletzt mit drei Siegen in der 3. Liga und dem 2:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten FC Augsburg.

Vorjahreswert fast geknackt

Türpitz hat unterdessen schon jetzt fast seinen Scorerwert aus der vergangenen Saison beim Chemnitzer FC geknackt, als er drei Treffer erzielte und fünf vorbereitete. „Ich kann mich gerade nicht beschweren“, sagt der 25-Jährige, der sich in Magdeburg vor allem an das neue System gewöhnen musste. „Ich habe bisher fast nur mit einer Viererkette gespielt. Unter Trainer Jens Härtel haben wir bisher im 3-5-2 oder 3-4-3 gespielt. Das war anfangs eine Umstellung für mich und nicht ganz so einfach. Mittlerweile klappt es aber gut.“

Neu war für Türpitz die enorme Defensivarbeit, die beim FCM auch die Offensivspieler leisten müssen. „Das war ich nicht gewohnt. Das Defensivspiel macht mir aber deutlich mehr Spaß, als ich gedacht hatte“, betont der gebürtige Laupheimer. „Ich habe mich mit der Defensivarbeit richtig gut anfreunden können.“

Unvergessliche Stimmung

Unvergesslich war für Türpitz die Stimmung im Pokal gegen Augsburg. „Es gibt wenige Stadien in Deutschland, in denen die Stimmung so gut ist. Eigentlich müsste man jedem Fan die Hand geben und sich bedanken“, sagt er. „Die Fans haben durch ihre Unterstützung einen großen Anteil an unserem Sieg.“ Einen Wunschgegner für die 2. Runde hat er nicht, „ich freue mich auf das Heimspiel und dass das Stadion hoffentlich wieder voll ist“.

Trotz aller Pokaleuphorie verweist der schnelle Offensivspieler, der in der Mannschaft Torpedo genannt wird, dass jetzt nur noch die Partie am Sonnabend (14 Uhr) bei Preußen Münster zählt: „Unser tägliches Brot ist die Liga. Unser Fokus gilt jetzt der Münster-Partie.“

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