Artikel von: MICHAEL NOWACK

Zwölf Spiele in Serie ohne Treffer! FCM-Stürmer Philip Türpitz (27) zweifelte in der laufenden Zweitliga-Saison oft an sich selbst, hatte sich aus Frust sogar zeitweise selbst Redeverbot erteilt.

Vorbei! Er trifft wieder, wie er will! Nach seinen Toren gegen in Ingolstadt und gegen Kiel, nagelte er mit breiter Brust auch den entscheidenden Elfer zum 3:1 in Bielefeld rein, machte in drei Wochen sieben wichtige Punkte gegen Abstieg fest.

Trotzdem guckte er nach dem Bielefeld-Kick im Kabinengang ziemlich bedröppelt. „Doch, ich bin glücklich. Aber ich habe auch 90 Minuten in den Knochen, bin fix und fertig“, schnaufte der Spielmacher durch und versuchte, zu erklären, wie er seinen Torriecher wiederentdeckte. „Bei mir hängt alles vom Selbstvertrauen ab. Im Moment läuft es. Und da macht man eben Dinge, die man sich sonst nicht trauen würde.“

Die Kritik der Bielefelder, dass die Rote Karte für Börner (Notbremse) und das daraus resultierende 1:0 (Freistoß Perthel) für Magdeburg regelwidrig waren, weil Türpitz im Abseits stand, prallt von ihm ab.

„Wir waren in dieser Saison so oft die Benachteiligten. Na und, dann haben wir eben mit Glück das 1:0 gemacht. Dieses Glück haben wir uns in den letzten Wochen auch hart erarbeitet, weil wir als Mannschaft alles geben.”

Der Tor-Held hat richtig Blut geleckt: „Ich habe keinen Bock mehr auf Niederlagen. Jetzt wollen wir gleich gegen Paderborn nachlegen.“

Mit einem Türpitz in Gala-Form ist auch gegen den Aufstiegskandidaten was drin…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere