Von Julian Koch

Elf Spiele, 27 Punkte und Tabellenplatz zwei: Besser hätte der Saisonstart des 1. FC Magdeburg nicht laufen können. Die Euphorie rund um den Club ist riesig, hinter den Kulissen bleiben die Verantwortlichen aber auf dem Boden.

„Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben“

„Die Euphoriewelle soll ruhig laufen“, äußert sich Manager-Assistent Maik Franz in der „Bild“. Ein Problem habe der 36-Jährige damit nicht. Es sei wichtig, „dass die Verantwortlichen einen kühlen Kopf bewahren“, betont Franz und sagt: „Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben.“ Die Tabelle und vor allem die Art und Weise, wie die Elbstädter in der bisherigen Saison aufgetreten sind, geben ihm Recht. „Die Mannschaft kriegt ihre Qualität derzeit voll auf den Platz“, weiß Franz. Selbst Tabellenführer SC Paderborn biss sich am FCM die Zähne aus und kassierte in der MDCC-Arena seine bisher einzige Saisonniederlage. Im Umkehrschluss gewann Magdeburg alle sechs Heimspiele dieser Saison und musste dabei gerade einmal zwei Gegentore hinnehmen.

Franz mahnt

Doch beim FCM weiß man mit der aktuellen Serie umzugehen: „Wenn wir nicht Woche für Woche diese Wucht auch auswärts auf den Rasen kriegen, sind wir schlagbar“, so Franz und nannte beispielhaft die verloren gegangenen Partien in Großaspach und Zwickau. Klar ist aber auch: Setzt der 1. FC Magdeburg die aktuelle Serie nach der Länderspielpause fort, ist er ein ganz heißer Kandidat auf den Aufstieg. Die Euphorie dürfte also noch weiter steigen. Ein Problem für den FCM? Wohl eher nicht.

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