„Zwischen Block U und Jens Härtel passt kein Strich“, verkündeten die FCM-Fans auf einem Transparent.

Und genau dahin ging Trainer Jens Härtel (49) nach dem spektakulären 2:3 gegen Regensburg: Daumen hoch und Handkuss für die Tribüne, die immer hinter ihm stand. Das roch irgendwie nach Abschiedsgeste!

Denn mit nur neun Punkten aus 13 Spielen ist der FCM auf einen Abstiegsplatz gestürzt. Die Chefetage um Aufsichtsrat, Präsidium und Management zog sich deshalb sofort nach Abpfiff zur Krisensitzung in den VIP-Bereich zurück, diskutierte die Trainerfrage.

Um 16.53 Uhr erklärte Geschäftsführer Mario Kallnik (43): „Der Schock sitzt uns allen tief in den Knochen. Nach einer 2:1-Führung hofft man, dass man die drei Punkte mitnimmt. Das ist leider nicht passiert.“

Und zur Trainerfrage: „Alles sacken lassen, die Gremien einbeziehen und gut überlegen, welche Entscheidung getroffen werden muss. Einen konkreten Zeitplan gibt es nicht. Wir alle wollen, dass der FCM auch 2019/20 in der 2. Liga spielt. Aber die Lage ist sehr kritisch. Mit den Punkten, die wir haben, klappt das nicht. Das ist Stand der Dinge.“

Gut möglich, dass heute oder morgen die endgültige Entscheidung gegen Härtel fällt und der Trainer gehen muss!

Zurück zum Kick: Das 0:1 (3., Grüttner) nach Torwartklops von Brunst egalisierte der FCM kurz danach durch Beck (5.) – der Torjäger ballerte den Klub sogar zur verdienten Führung (67.). Doch dann schlugen Correia (81.) und Ghaddioui (90.) zurück.

Die Klatsche – ein Sinnbild für die bisherige Saison.

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