Philip Türpitz ist momentan einer der Erfolgsgaranten des Drittligisten 1. FC Magdeburg.

Von
Manuel Holscher

Magdeburg l Seit vier aufeinanderfolgenden Partien war der 26-Jährige jeweils erfolgreich. Nach einer zwischenzeitlichen Torflaute und fehlendem Rhythmus wegen der Roten Karten gegen Halle in der Hinrunde macht er häufig wieder den Unterschied aus.

Mit elf Saisontreffern ist Türpitz, Spitzname Torpedo, momentan der beste Torjäger im FCM-Kader. Zudem hat er fünf Vorlagen verbucht.

Zwischenzeitliche Durststrecke

Nach einem spektakulären Saisonstart wurde es seit seinem Tor am 13. Oktober in Osnabrück allerdings etwas ruhiger. Bis zum nächsten Treffer dauerte es – erst am 17. Februar in Bremen war es wieder so weit. „Ich bin sehr gut in die Saison gestartet, hatte dann allerdings eine kleine Durststrecke“, sagt er. „Durch die Rote Karte gegen Halle habe ich mich selbst ins Aus katapultiert. Das hat mir nicht gutgetan und mich aus dem Rhythmus gebracht.“

Nach der Winter-Vorbereitung kämpfte sich der flexible Techniker aber Schritt für Schritt heran. „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft wieder weiterhelfen kann“, betont er.

Wichtige Tore im Jahr 2018

Gerade zuletzt waren es häufig wichtige Tore, für die Türpitz verantwortlich war. Beim 3:1 in Bremen besorgte er durch einen verwandelten Elfmeter das 1:0. Die Führung gelang ihm auch beim 2:0 zu Hause gegen Osnabrück. Im Heimspiel gegen Zwickau (2:2) erzielte er das zwischenzeitliche 2:1, zuletzt in Unterhaching war es sogar das goldene Tor. Nur beim 6:1 gegen Aalen war das 3:0 nicht so entscheidend. „Jedes Tor ist gut für das Selbstvertrauen, ob es per Elfmeter, Freistoß oder aus dem Spiel heraus geschossen wird“, sagt er.

Über das Elfmetertor in Bremen habe er sich nach der langen Zeit ohne Erfolgserlebnis wieder Sicherheit zurückgeholt. „Ich freue mich sehr, dass es jetzt häufiger aus dem Spiel heraus geklappt hat“, betont Türpitz. Sein Trikot wird er sich nach einem Tor, wie zuletzt in Unterhaching, aber nicht mehr ausziehen. „Ich werde es jetzt sicherlich anders machen, das wird nicht mehr vorkommen. In dem Moment war die Erleichterung einfach sehr groß“, sagt er.

Wiedersehen mit Kumpel Fink

Am Sonnabend trifft er mit dem Karlsruher Anton Fink auf einen alten Bekannten aus gemeinsamen Chemnitzer Zeiten. „Ich war mit Anton beim Chemnitzer FC auf einem Zimmer. Kontakt gab es im Vorfeld aber nicht“, so Türpitz.

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