In die FCM-Geschichtsbücher hat es auch das Duisburg-Spiel nicht geschafft. Dafür wird der 26. September 2018 für Torjäger Christian Beck (30) unvergesslich bleiben.

Der Stürmer erlebte den turbulentesten Tag seines Lebens. Erst kam Tochter Melina zur Welt, dann ballerte er den FCM beim 3:3-Spektakel mit dem Tor zum 1:1 zurück ins Spiel.

Beck: „Ich war zwei Tage nur auf Achse und musste mich dann am Ende schon ein bisschen quälen.“ Melina hatte sich ausgerechnet den Spieltag ausgesucht. „Ich hab um 8 Uhr den Trainer angerufen und gesagt, dass es jetzt losgeht.“ Fünfeinhalb Stunden später um 13.30 Uhr kam die junge Dame gesund und munter zur Welt.

„Ich hab dann das Go von der Freundin bekommen und den Trainer noch mal angerufen. Ich habe gesagt, dass ich für einen Kurzeinsatz auf jeden Fall bereit bin, das Adrenalin war ja eh noch da.“ Fünf Stunden später hatte Beck Kreißsaal gegen Stadion getauscht.

Härtel machte alles richtig. Beck war vom Babyglück beflügelt sofort da und erfüllte den Tor-Befehl von Freundin Paulin aus dem Krankenhaus. Beck: „Sie hat darauf gepocht, dass ich zum Spiel fahren, ein Tor schießen und dann zurückkommen soll. Ich bin froh, dass das so gelaufen ist. Jetzt fehlt noch der erste Sieg.“

Der soll am Sonntag in Sandhausen folgen. Mit einem dann ausgeschlafenen Beck in der Startelf.

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