Tim Stappmann will nicht nur sein Studium abschließen, sondern auch das Spiel des 1. FC Magdeburg in der 2. Liga ankurbeln. Bestenfalls als Stammspieler in der Verteidigung.

Von Patrick Nowak

Tim Stappmann muss noch etwas überlegen. Zumindest, wenn es um das Thema für seine Bachelorarbeit seines Sport- und Businessmanagement-Studiums geht. „Da bin ich in den letzten Zügen“, lacht der 22-Jährige und ergänzt optimistisch: „Das sollte relativ schnell voranschreiten.“ Der neue Innenverteidiger des 1. FC Magdeburg dachte vor einigen Wochen noch zweigleisig und baute sich neben dem Fußball ein weiteres Standbein auf. Trotz seines Wechsels von Rot-Weiß Oberhausen (Regionalliga West) zu den Blau-Weißen will Stappmann das Studium abschließen. Einen Plan dafür hat er bereits. „Es ist ein Fernstudium und das kann man ja von überall machen“, erklärt der 1,87-Meter-Mann, der nun lieber die Spielphilosophie von Cheftrainer Christian Titz so schnell wie möglich erlernen möchte – statt in Büchern für seine Abschlussarbeit zu recherchieren. „Genau so sieht es aus“, meint der gebürtige Krefelder mit einem Augenzwinkern, um dann bezüglich des Vereinswechsels wieder total seriös zu werden: „Es ist das erste Mal, dass ich für den Fußball weiter wegziehe. Klar, ist es aufregend, aber nur so kann ich mich auch weiterentwickeln.“

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