Der Ärger überwog nach dem 1:1 gegen den FSV Frankfurt bei Marius Sowislo, dem Kapitän des Drittligisten 1. FC Magdeburg.

Magdeburg l Es hätte so schön sein können für Marius Sowislo. Vor dem Spiel gegen den FSV Frankfurt gab der Kapitän per Videobotschaft die Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Vertrages um ein Jahr bekannt. Mit einem Heimsieg im Rücken wäre es für Sowislo und den FCM ein runder Tag gewesen.

Kaum Torchancen

Stattdessen überwog nach dem schwachen 1:1 der Frust über die wieder einmal vergebenen Punkte gegen einen Außenseiter und den fast schon verspielten direkten Aufstieg. „Wir haben es wieder nicht geschafft, eine Führung über die Bühne zu bringen“, ärgerte sich der 34-Jährige. „In der ersten Halbzeit haben wir den Ball gut laufen lassen, hatten aber kaum Torchancen. Nach der Pause haben wir oft die falschen Entscheidungen getroffen.“

Der Mittelfeldspieler betonte aber, das der FCM trotzdem noch eine gute Ausgangslage hat. „Wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir zwei Spieltage vor Schluss auf dem Relegationsplatz stehen, dann hätten wir das sicher mitgenommen“, sagte er. „Wichtig ist jetzt, dass wir diesen Platz nicht mehr aus der Hand geben. Dafür müssen wir alles geben, wir haben sehr viel und hart gearbeitet.“

Sowislo fordert Konzentration

Nach der Führung habe die Mannschaft die Führung zu locker über die Runden bringen wollen. „Das geht in dieser Phase aber nicht. Jede Mannschaft ist gegen uns hochmotiviert und Frankfurt ist sicherlich kein Fallobst-Team. Wir müssen die Konzentration über die gesamte Spieldauer hochhalten“, forderte Sowislo.

In den ausstehenden Saisonpartien in Aalen und zu Hause gegen Lotte gelte es jetzt, mutig aufzutreten. „Wir hatten gegen den FSV viel zu wenig Abschlüsse. Daran müssen wir jetzt intensiv arbeiten“, so Sowislo.

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