Quelle : Kicker

Frahn in Pech – Magdeburgs Handke als Retter in der Not

Nach durchwachsener erster Hälfte entwickelte sich beim Magdeburger Gastspiel in Chemnitz ein lebhaftes und rasantes Duell, das letzten Endes keinen Sieger fand.

In Chemnitz stand der Ostklassiker zwischen dem CFC und Magdeburg auf dem Programm. Personell mischte FCM-Trainer Jens Härtel seine Startelf im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Erfurt kräftig durcheinander: Für Weil (Rückenprellung), Laprevotte (Probleme am Hüftbeuger), Farrona Pulido, Niemeyer und Beck spielten Puttkammer, Löhmannsröben, Düker, Chahed und Cwielong.

Auf der Gegenseite beließ es CFC-Coach Sven Köhler nach dem 1:0 beim 1. FSV Mainz 05 II bei einem personellen Wechsel: Mast verdrängte Grote auf die Bank.

Spielerisch ließ die erste Hälfte durchaus Wünsche offen. Zwar stimmte auf beiden Seiten der Einsatz: Leidenschaft, Tempo und Engagement waren vorhanden, doch offensiv fehlten hüben wie drüben zunächst die Ideen. So entwickelte sich eine intensive und spannende erste Hälfte, die jedoch kaum echte Höhepunkte zu bieten hatte.

Mit einer großen Ausnahme: In der 37. Minute setzte sich Türpitz auf rechts durch und bediente anschließend mit Übersicht Mast. Dieser hatte aus 16 Metern freie Schussbahn, schoss aber den auf der Linie stehenden Handke an. Von diesem prallte der Ball noch in Ping-Pong-Manier an den Rücken von Keeper Zingerle und zurück, ehe der FCM die Situation klären konnte.

Hälfte zwei war dann weitaus lebhafter, was auch den Chemnitzern geschuldet war. Die Himmelblauen trauten sich nach dem Seitenwechsel nämlich mehr zu und spielten offensiver. Großes Pech hatte der CFC dann allerdings nach 66 Minuten, als Frahn eine Jopek-Hereingabe aus kurzer Distanz in die Maschen köpfte, Schiedsrichter Daniel Siebert dem wohl regulären Treffer die Anerkennung jedoch verweigerte.

Bitter für den CFC, der kurz darauf den nächsten Nackenschlag wegstecken musste: Bei einer Ecke von rechts lief sich Sowislo frei und drückte den Ball per Schulter zum 1:0 für die Gäste über die Linie (69.). Danach schalteten die Sachsen-Anhalter auf Verwaltung um und wähnten sich beinahe schon im Ziel. Doch auch die Chemnitzer konnten sich auf eine Ecke verlassen: In der 88. Minute schraubte sich Dabanli am Fünfer hoch und köpfte zum vielumjubelten 1:1-Endstand.

Chemnitz spielt am kommenden Samstag (14 Uhr) beim SV Werder Bremen II. Magdeburg empfängt am Sonntag (14 Uhr) Regensburg.

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