Der 1. FC Magdeburg hat noch drei Spiele bis zur Winterpause. Was geht da noch? Kapitän Sowislo orientiert sich nach vorn.

Magdeburg l Trotz eines schlechten Saisonstarts und einem „Hänger“ mit vier Spielen in Folge ohne Sieg hat der 1. FC Magdeburg nach 16 Spieltagen mit 24 Punkten genauso viele Zähler gesammelt wie zum gleichen Zeitpunkt in seiner glänzenden Premieren-Saison. Mit dem FSV Frankfurt (Volksbank-Stadion, Sonntag, 14 Uhr), dem Heimspiel gegen den VfR Aalen (10. Dezember) und der Auswärtspartie bei den Sportfreunden Lotte (17. Dezember) warten bis zur Winterpause noch drei Drittliga-Partien – mit machbaren Aufgaben: „Ich will natürlich keines der drei Spiele verlieren, das wären Minimum noch drei Punkte. Damit wären wir schon besser als zum Ende der Hinrunde im Vorjahr“, sagt Kapitän Marius Sowislo. Da sammelten die Blau-Weißen aus den ersten 19 Spielen stolze 26 Punkte.

„Ich denke, unsere Punkte- ausbeute kann sich bisher absolut sehen lassen. Damit hatten viele nicht gerechnet, zumal es teilweise ganz schön turbulent zuging“, sagt Sowislo, der am vergangenen Sonnabend mit einem verwandelten Foulelfmeter den 1:0-Siegtreffer im Landesderby gegen den Halleschen FC erzielte.

Am Sonntag bei Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt muss Sowislo zuschauen, ist ebenso wie Christian Beck (Rot) und Jan Löhmannsröben (5. Gelbe Karte) nach Gelb-Rot gegen den HFC gesperrt. Für die Magdeburger war es der vierte Platzverweis in den vergangenen drei Spielen – vorher hatten schon Christopher Handke, Nils Butzen (gegen Rostock) und eben Beck (in Großaspach) vorzeitig in die Kabine gemusst. „Man kann jetzt aber nicht sagen, dass wir extrem unfair spielen. Im Gegenteil: Viele der Karten mussten nicht sein, da waren die Schiedsrichter ein bisschen kleinlich. Auf der anderen Seite zeigt das: Wir haben nichts zu verschenken, kämpfen um jeden Punkt“, erklärt Sowislo.

Am Sonntag soll die Saison weiter veredelt und die „kleine Serie“ mit zwei Siegen in Folge mit einem (Teil)-Erfolg in Frankfurt ausgebaut werden. „Auf 24 Punkte lässt sich aufbauen. Unser primäres Ziel bleiben die 45 Punkte. Ich sage aber auch: Wer nach oben will, muss sich auch nach oben orientieren. Dann hat man automatisch nichts mit dem Abstieg zu tun“, so Sowislo.

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