Marius Sowislo, Kapitän des Drittligisten 1. FC Magdeburg, war beim 3:0 gegen den VfL Osnabrück der Spieler des Tages.

Magdeburg l Marius Sowislo betonte nach dem durchwachsenen Rückrundenstart, dass sich die Mannschaft steigern wird. Der 34-Jährige hat einen großen Anteil daran. Er leitete die Führung durch Florian Kath mit einer schönen Flanke von der rechten Seite ein (13.) und erzielte den dritten Treffer selbst (83.). „In den vergangenen Spielen haben wir uns immer weiter gesteigert. Wir haben uns den Erfolg erarbeitet und waren jetzt einfach mal dran, den Dreier zu holen“, sagte er.

FCM steigert sich von Spiel zu Spiel

Schon in der Winterpause verwies Sowislo darauf, dass sich der FCM im Verlauf der Rückrunde immer weiter steigern kann. „Wir sind eine Mannschaft, die über die Spiele kommt und immer alles gibt.“

Die Schwächen aus den vergangenen Wochen seien abgestellt und der Mannschaftsgeist noch weiter gestärkt worden. „Was die Mannschaft gegen Osnabrück auf dem Rasen gezeigt hat, war richtig schön. Du konntest dich auf jeden verlassen, der neben dir stand. Es gab immer Unterstützung“, lobte Sowislo. „Niemand wurde alleine gelassen, genau so, wie es auch der Text des FCM-Liedes aussagt.“

Ganz der Kapitän sprach Sowislo wie so oft lieber über die Mannschaft als über seine eigene Leistung: „Moritz Sprenger war so lange verletzt, wird ins kalte Wasser geworfen und macht dann eine überragende Partie. Die Jungs waren alle richtig heiß.“

Sowislo ragt aus Kollektiv heraus

Der erfahrene Mittelfeldspieler ragte aber aus dem von ihm gelobten Kollektiv sogar nochmal heraus. Das sah auch FCM-Trainer Jens Härtel so. „Marius war bei fast allen Situationen in der Offensive dabei. Er hat sich den Sonderapplaus bei seiner Auswechslung verdient“, lobte der Coach. Sowislo wurde in der 88. Minute vom Platz genommen und lautstark von den Zuschauern im Stadion gefeiert.

Viel Zeit zum Jubeln bleibt den Spielern aber nicht. Bereits am kommenden Freitag (18.30 Uhr) steht für den FCM das nächste Topspiel auf dem Programm, wenn es dann zum bisher souveränen Tabellenführer MSV Duisburg geht. Auf dieses Duell freut sich auch Sowislo ganz besonders. „Was will man mehr. In der 3. Liga treffen zwei Traditionsmannschaften aufeinander. Das Flutlicht geht an, es trifft der Erste auf den Zweiten, jede Menge Zuschauer werden da sein. Da möchte man einfach dabei sein“, sagte er.

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