Unglücklich in Fürth verloren (2:3), dann ein starkes Remis gegen Bochum (0:0) – nach dem Gesetz der Serie wäre FCM-Trainer Michael Oenning (53) Sonntag gegen Aufstiegskandidat Union Berlin mit einem Sieg dran…

Und er macht auch keinen Hehl draus: „Die sind absoluter Topfavorit. Aber wir wären schon gern die Ersten, die die schlagen.“

Zwei Spiele unter Oenning – die Leistung stimmt!

Aber der neue Trainer hat ein altes Problem. Der 1.FC Magdeburg ist auch unter ihm immer noch der Chancen-Tod der 2. Liga. In Fürth ließ der Sturm fünf Riesen liegen, gegen Bochum vier.

Wenn der Klub noch vor der Winterpause über der Abstiegszone stehen will, muss gegen Union die Ohnmacht vorm Tor beendet werden.

Oenning bleibt gelassen: „Die Fans wollen mit aller Gewalt den ersten Heimsieg, das ist okay so. Aber ich kann nur bewerten, was ich bewerten kann. Wir brauchen Tore. Und dafür muss unser Umkehrspiel noch besser und präziser werden.“

Deshalb wird er in dieser Woche verstärkt Umschaltsituationen trainieren lassen, will vorm Union-Hammer sogar im Stadion trainieren. Auf der Stolperwiese, auf der den Spielern bei Zweikämpfen am Sonntag gegen Bochum noch der Rasen quadratmeterweise um die Ohren flog.

Oenning sauer: „Auf dem Platz ein Feuerwerk abzubrennen, ist unmöglich. Nicht mal bei Freistößen hat man festen Stand. Wir werden trotzdem alles tun, um bereit zu sein.“
Dann hat es Oenning eilig! Gestern hatte er 20. Hochzeitstag: „Ich muss unbedingt meine Frau Veronique anrufen…“

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