Die Mission Rettung startet! Michael Oenning (53) hat beim FCM in den Arbeitsmodus gestellt. Die Namen seiner Schützlinge hat Magdeburgs neuer Cheftrainer schon drauf, jetzt soll die Lockerheit zurück.

Der Schwerpunkt bei seinen ersten Einheiten lag auf Kommunikation und einfachen Passspiel-Übungen. Oenning: „Es geht um das Schärfen der grundlegenden Dinge. Und das Passspiel ist elementar, da müssen wir uns einfach verbessern.“

Oenning taucht ein in die Köpfe seiner Spieler und die ziehen mit. Harmonie-Aufbau beim FCM! Viele Fans dagegen bleiben skeptisch. Ein Großteil der Anhänger trauert weiter Jens Härtel hinterher. Die überwiegende Meinung zu Michael Oenning: der falsche Mann, zur falschen Zeit, am falschen Ort. Wie geht der Neue mit so wenig Zuspruch um?

Oenning: „Ich freue mich, dass die Menschen so verbunden sind. Ich wünsche mir auch, wenn ich irgendwann mal gehen muss, dass die Menschen sagen: ‚Ach schade, dass er weg ist.‘ Das zeigt doch die Einheit hier um den Verein.“ Viel Gelassenheit trotz großen Erfolgsdrucks.

Oenning muss schnell überzeugen, damit die Stimmung im Umfeld nicht noch weiter kippt. Der Testkick bei Drittliga-Krisenklub Eintracht Braunschweig heute (14 Uhr) wird zum Sympathie-Spiel. Oenning: „Ich glaube nicht, dass mich irgendein Fan mehr mag, wenn ich gegen Braunschweig gewinne oder nicht. Ich muss sowieso zeigen, dass die Leute meine Arbeit gut finden und darauf vertrauen.“

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