Abstiegssorgen! Fußball-Magdeburg zwischen Bangen und Hoffen.

Mittendrin Trainer Jens Härtel (49). Souverän, fokussiert und penibel wie immer leitet er das Training, signalisiert Vorbildwirkung. Und man merkt ihm nicht an, dass er vor der größten Bewährungsprobe seiner Karriere steht. Denn der Erfolgstrainer muss nach zwei Aufstiegen jetzt auch Retter-Qualitäten beweisen.

Wie geht er mit dem Druck nach dem 0:1-Katastrophen-Auftritt gegen den HSV um?

„Wenn die Punkte fehlen entsteht Druck. Klar, dass im Umfeld Unzufriedenheit herrscht. Aber wir selber wissen am besten, was die Uhr geschlagen hat“, so Härtel.

Von FCM-Legende Achim Streich (67/ „Ich habe den Eindruck, die Mannschaft wird in ein Korsett gezwängt, dass nur auf Torverhinderung aus ist.“) gab es heftige Kritik.

Doch Härtel sagt: „Ich lese nichts. Ich kann auch nicht mal sagen, von wem oder woher was kommt. Natürlich müssen wir offensiv präsenter sein. Aber wir können nicht mit fliegenden Fahnen in jedes Spiel gehen. Gerade in Darmstadt könnten wir da schnell ins Messer laufen. Fußball ist viel zu komplex, als dass ich mich nur um ein Ding wie die Offensive kümmern könnte. Da müssen alle Probleme angesprochen werden.“

Fakt ist: Das HSV-Spiel ausgenommen, war sein Team bisher keinem Gegner wirklich unterlegen.

Härtel: „Aber dann fehlt der präzise Pass, oder die Flanke kommt schlecht. Und wir kassieren zu einfach Tore.“

Harte Zeiten! Härtel: „Aber wenn wir jetzt nur noch verbissen und verkrampft sind, hilft uns das nicht. Schlechte Stimmung ist schädlich. Deshalb richte ich den Fokus bei manchen Einheiten auch auf Spaß.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere