Eine leise Vier-Minuten-Ansprache ans Team und dann ein lautes „Okay, auf geht’s“. Mittwoch, Punkt 14.20 Uhr begann in Magdeburg nach über vier Jahren Härtel-Ära eine neue Zeitrechnung. Und für Cheftrainer Michael Oenning (53, Vertrag bis Ende der Saison) die Mission „FCM-Rettung.“

Was ist das für ein Typ, der den Klub vor dem Absturz in die 3. Liga bewahren soll? Oenning trotz der brisanten sportlichen Situation und der explosiven Fan-Stimmungslage entspannt, souverän und mit Herz für seinen Vorgänger.

Der Ex-Bundesliga-Trainer (HSV und Nürnberg) erklärt: „Jens und Ronny haben hier Unglaubliches geleistet. Leider ist es in unserem Beruf oft so, dass man etwas anfängt, was dann ein anderer zu Ende bringt. Ich kann hier auf etwas aufbauen, was völlig intakt ist. Dafür Respekt an Jens.“

Doch seine Aufgabe wird brutal schwer! Er weiß das, hat aber klare Ziele: „Hier wird ehrlicher Fußball gelebt, hier ist ein gesunder Verein und hier ist eine hochmotivierte Mannschaft. Ein Prinzip meiner Laufbahn war immer, nie Projekte zu machen, von denen ich nicht überzeugt bin. Ich bin aber überzeugt, dass ich hier an der richtigen Stelle bin. Ich sehe mich als Spielerverbesserer, bin dazu da, das ganze Team weiter zu entwickeln.“

Und zur Zielstellung: „Wir hatten noch nie eine 2. Liga, die so stark war. Aufstieg und Abstieg wird für alle Teams ein Hauen und Stechen bis zum letzten Spieltag. Das ist eine große Herausforderung, aber auch eine Riesenchance. Fest steht aber. Wir müssen gewinnen. Und wir werden gewinnen.“

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