Von Manuel Holscher ›

Da Alexander Brunst verletzt war, stand beim 2:1 des 1. FC Magdeburg gegen Fürth Mario Seidel im Tor – und machte seine Sache gut.

Magdeburg l Mario Seidel hatte nach dem 2:1 des 1. FC Magdeburg gegen Fürth gut lachen. Der sonst eher zurückhaltende Torhüter war nach seinem gelungenen Zweitligadebüt total entspannt.

Trockener Humor nach FCM-Sieg

Seidel bewies sogar trockenen Humor, als er über einen Fehler in der 86. Minute sprach, als er den Ball im eigenen Strafraum direkt in die Füße von Fürths Julian Green spielte. „Zwischen Idee und Ausführung war ein bisschen Abstand“, sagte er und schmunzelte. „Die Idee war meiner Meinung nach ganz gut, die Ausführung dann aber katastrophal. Zum Glück ist nichts passiert, im Nachhinein kann ich jetzt darüber lachen.“

Am Morgen des Spieltages erfuhr Seidel, dass er für den verletzten Keeper Alexander Brunst auflaufen wird. „Da Alexander angeschlagen war, hatten wir im Verlauf der Woche schon darüber gesprochen, dass ich vielleicht auflaufe. Es war für mich ein super Spiel zum Reinkommen. Ich habe nicht so viele Bälle auf das Tor bekommen. Meine langen Pässe kamen auch an, ich bin zufrieden“, so Seidel.

Steht Seidel im Tor, gewinnt der FCM

Der Torhüter, der im Sommer 2017 aus Aue zum FCM kam, hat in Magdeburg eine sensationelle Quote. Immer dann, wenn Seidel im Tor steht, gewinnt der Club. Das war bisher in sieben Pflichtspielen der Fall: Im DFB-Pokal stand ein 2:0 gegen Augsburg zu Buche, in der 3. Liga ein 3:1 gegen Chemnitz, in der 2. Bundesliga jetzt das 2:1 gegen Fürth. Außerdem hütete Seidel bei den Siegen im Landespokal gegen Bernburg (8:0), Naumburg (2:1), Halle-Ammendorf (3:0) und Lok Stendal (1:0) das Tor.

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