Tobias Schwede war einer der großen Gewinner der vergangenen Saison beim 1. FC Magdeburg. Momentan läuft es nicht rund.

Von
Manuel Holscher

Magdeburg l Auf der linken Seite wirbelte der 23-Jährige in der vergangenen Spielzeit und sicherte sich auf Anhieb einen Stammplatz. In der aktuellen Hinrunde läuft es dagegen noch nicht rund. Verletzungen haben ihm zu schaffen gemacht, zuletzt saß er nur auf der Bank.

Verletzung in Osnabrück

Das 2:0 des FCM in Osnabrück am 13. Oktober wird Tobias Schwede vermutlich noch lange in Erinnerung behalten. Zunächst gab er die Vorlage zum Führungstreffer durch Björn Rother, dann musste er in der Halbzeit mit einer Schultereckgelenksverletzung ausgewechselt werden. Diese Verletzung markierte für Schwede einen Wendepunkt in seiner bisherigen FCM-Karriere.

In der vergangenen Saison avancierte der von Werder Bremen II gekommene Offensivspieler zur großen Entdeckung. Mit seiner Technik kann er Gegenspieler zur Verzweiflung bringen und den Unterschied ausmachen. Folgerichtig absolvierte der 23-Jährige 33 Saisonpartien, schoss zwei Tore und verbuchte sechs Vorlagen. Zu Beginn dieser Spielzeit war Schwede auch eine feste Größe und ergänzte sich auf der linken Seite gut mit Michel Niemeyer.

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Momentan nur Ersatz

Von diesem Status ist er momentan ein gutes Stück entfernt. „In Osnabrück sind mir in der Schulter zwei Bänder gerissen, und deshalb musste ich pausieren“, sagt Schwede. „Gegen Wehen Wiesbaden Anfang November war ich wieder dabei und habe von Beginn an gespielt. In dieser Partie zog ich mir aber eine Knöchelverletzung zu, die mich zurückwarf.“

Dadurch verlor der gebürtige Bremer seinen Rhythmus und muss sich jetzt erst mal hinten anstellen. „Die Verletzungen haben mich in der Hinrunde rausgebracht. Das gehört aber im Fußball dazu. Ich habe es auskuriert und kann wieder angreifen“, sagt er, der in Werders U 15 vom jetzigen Bundesliga-Trainer Florian Kohfeldt trainiert wurde. „Die Mannschaft hat es zuletzt auch gut gemacht, viermal in Folge gewonnen, und der Trainer hat deshalb wohl keinen Grund gesehen, etwas umzustellen.“

Schwede lauert auf Chance

Schwede sieht jetzt seine Aufgabe darin, auf seine Chance zu lauern. Bisher kommt er auf 13 Einsätze bei zwei Toren und zwei Vorlagen. Die 33 Partien aus der Vorsaison kann er aber nicht mehr erreichen. „Ich würde mich freuen, wenn ich gegen Großaspach noch mal zum Einsatz komme und dem Trainer zeigen kann, dass ich zu 100 Prozent da bin und er auf mich bauen kann“, betont er.

Am Saisonende läuft der Vertrag des Spielers mit der Rückennummer 15 aus, konkrete Gespräche über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gab es noch nicht. „Bis jetzt ist noch nichts klar. Ich denke aber, dass es sich in den kommenden Monaten schnell entwickeln wird. Ich fühle mich in Magdeburg wohl“, sagt Schwede, stellt aber auch klar, dass er hohe Ambitionen hat. „Ich möchte nicht zehn Jahre lang zu einem gestandenen Spieler in der 3. Liga werden. Der nächste Schritt soll schon die 2. Bundesliga sein.“

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