Für Magdeburgs Abwehrriesen Felix Schiller (27) soll 2017 das beruflich erfolgreichste Jahr seines Lebens werden. Im Sommer kann er mit dem 1. FC Magdeburg in die 2. Liga aufstiegen. Im Oktober macht er an der Universität Magdeburg seinen Abschluss zum Master in Sportwissenschaften.

Die Doppelbelastung mit Studium und Fußball ist kein Problem für den Abräumer. Schiller: „Bisher bin ich an der Uni immer im Zeitplan gewesen. Das liegt wohl daran, dass ich mich nicht unter Druck setze.“

Stichwort Druck – zum Rückrundenstart am 28. Januar bei Fortuna Köln steigt für ihn das wohl emotionalste Spiel seiner Karriere. Am 28. August 2015 riss ihm beim Drittliga-Spiel in Köln die Achillessehne. Über ein Jahr kämpfte er fürs Comeback, dann riss noch ein Außenband im Knöchel. Eine schwierige Zeit für den Verteidiger.

Schiller, der zudem auch einen Bachelor in Sport und Psychologie besitzt: „Wenn der Bus im Kölner Südstadion vorfährt, werden die schrecklichen Bilder von damals wieder im Kopf sein. Da hilft auch kein Studium. Wichtig ist, dass ich zum Spielbeginn frei von negativen Gedanken bin.“

Beim Thema Zweitliga-Aufstieg hält er sich (noch) bedeckt: „Die Mannschaft hatte ja im Trainingslager in Spanien genug Zeit, um über dieses Thema zu diskutieren. Die meisten waren der Meinung, dass wir erst 45 Punkte einfahren sollten und dann ein neues Saisonziel ausgeben können. Ich glaube, das ist die vernünftigste Einstellung.“

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