Eigentlich hatte sich Steffen Puttkammer, der beim SV Meppen spielt, auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Verein 1. FC Magdeburg gefreut.

Von
Manuel Holscher

Meppen l Am Ende hielt sich die Begeisterung aufgrund der knappen Niederlage seines Teams allerdings in Grenzen. „Verdient war der Sieg des FCM auf keinen Fall. Zwar hatte Magdeburg in der zweiten Halbzeit die eine oder andere Chance mehr, wir sind nach dem frühen Rückstand aber richtig gut wiedergekommen und hätten das Spiel auch drehen können“, sagte Puttkammer. „Für beide Mannschaften wäre ein Unentschieden in Ordnung gewesen, wenn man sich die ganze Partie anschaut.“

Der ehemalige Abwehrchef des FCM, der vier Jahre in Magdeburg war, betonte, dass Meppen auf Sieg gespielt hat. „Es ist bitter, weil mehr möglich gewesen wäre“, sagte Puttkammer.

Meppen bot gegen Würzburg (2:2), Münster (0:3) und Magdeburg gute Leistungen, auf der Habenseite steht für den Aufsteiger bisher allerdings nur ein Punkt. „Klar würde ich lieber schlecht spielen und gewinnen“, stellte der 28-Jährige klar. „Wir haben jetzt gegen Magdeburg, eine Spitzenmannschaft, die aufsteigen will, gut dagegengehalten. Trotzdem werden wir am Ende an Punkten gemessen und die haben wir nicht geholt.“

Trotz der Enttäuschung über die Niederlage war die Partie gegen seine Ex-Kollegen für Puttkammer etwas Besonderes. „Es war schon eine schöne und emotionale Sache für mich. Wenn man auf dem Platz ist, bekommt man zwar nicht so viel mit, weil die Konzentration so hoch ist“, sagte er. „Ich habe aber mit einigen vier Jahre lang beim FCM zusammengespielt. Deshalb ist so ein Duell schon sehr emotional.“

Von den Club-Fans wurde Puttkammer sogar bei der Mannschaftsvorstellung gefeiert. Während der Stadion- sprecher seinen Namen sagte, skandierten auch die Magdeburger ein langgezogenes „Puttkammer“. Auch nach dem Abpiff bekam er immer wieder Applaus von den FCM-Anhängern.

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