Artikel von: MICHAEL NOWACK

Zehn Spieltage vor Saisonende hat der 1. FC Magdeburg den Vertragspoker für die kommende Saison eröffnet.

Wichtigste Personalie: Winterpauseneinkauf Jan Kirchhoff (28). Im Juni läuft sein Vertrag ohne Option aus. Kann der Ex-Bayern-Profi überhaupt gehalten werden? FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik (44): „Die Gespräche laufen. Viel wird davon abhängen, ob wir in der 2. Liga bleiben. Diesem Ziel ordnen wir alles unter.“

Im Normalfall wäre der Transfer eines Spielers auf dem Leistungs-Level von Kirchhoff für einen Zweitligisten finanziell utopisch gewesen. Er war nur machbar, weil der Abräumer in den letzten Jahren vom Verletzungspech verfolgt war, selbst schon mit dem Gedanken an ein Karriereende gespielt hatte.

Mit seiner Verpflichtung ist der FCM viel Risiko gegangen und hat dafür ganz viel Qualität zurückbekommen. Die Kehrseite: Kommt der Abräumer ohne Verletzung durch die Rückrunde und hält sein überragendes Niveau, ist er schlagartig wieder für Bundesliga-Klubs interessant.

Kallnik schätzt ein: „Jan in der 3. Liga zu halten, wird ganz schwer. Die Chancen, ihn im Falle des Klassenerhalts weiter zu verpflichten, stehen nicht schlecht – wenn kein Angebot von einem höherklassigen Verein kommt.“

Glücksgriff Kirchhoff: Seit er da ist, hat der Aufsteiger elf Punkte gegen den Abstieg eingefahren. Er sagt: „Wichtig ist, dass ich glücklich bin und gesund bleibe. Wenn wir mit dem FCM die Klasse halten und alles passt, wäre von meiner Seite aus ein Bleiben denkbar.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.