Florian Pick wird den 1. FC Magdeburg am Saisonende wohl verlassen und zu seinem Heimatverein 1. FC Kaiserslautern zurückkehren.

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Magdeburg l Der 22-Jährige bestätigte der Volksstimme, dass momentan alles auf einen Abschied aus Magdeburg hindeutet. Pick war im Sommer 2017 für ein Jahr vom FCK ausgeliehen. Ein Hintertürchen lässt er sich allerdings noch offen.

„Aufstiegs-Feierbiest“ Pick

Beim Feiern des vorzeitigen Aufstiegs des FCM nach dem 2:0 gegen Fortuna Köln war es Pick, der die Zuschauer und seine Mitspieler immer wieder animierte. Zusammen mit Dennis Erdmann gehörte er zu den „Feierbiestern“ im Team.

Im Jahr 2018 machte Pick nach einer durchwachsenen Hinrunde mit wenig Einsatzzeit aber auch auf dem Rasen auf sich aufmerksam und überzeugte unter anderem in Paderborn und gegen Aalen auf der linken Offensivseite. Unvergessen bleibt der Moment, als er in Jay-Jay-Okocha-Manier in Paderborn fast die gesamte gegnerische Abwehr aussteigen ließ, dann aber Pech hatte, weil sein Schuss nur gegen das Aluminium klatschte. Zuletzt in Halle durfte er auch mal wieder 80 Minuten ran. „Es war in Halle sicherlich nicht alles Tutti Frutti, aber so etwas gehört auch dazu. Es war nach dem Aufstieg nicht so leicht reinzukommen, am Ende haben wir aber gewonnen, weil wir unsere Chancen genutzt haben“, sagte er.

Pick bedauert Lauterns Abstieg

In den vergangenen Tagen durchlebte Pick, der im Landespokal gestern durchspielte, ein Wellental der Gefühle. So sehr er sich über den Aufstieg des Clubs freute, der Abstieg des 1. FC Kaiserslautern in die 3. Liga nahm ihn mit. „Es war sehr bitter. Ich habe das Spiel von Kaiserslautern in Bielefeld gesehen. Schade, dass jetzt auch die letzte Chance vergeben wurde“, sagte er und blickte in die Zukunft. „Der FCK ist mein Heimatverein. Fest steht, dass sie mich unbedingt zurückholen wollen.“ Pick betonte, dass er Magdeburg und den FCM lieb gewonnen hat. „Ich mag die Stadt, den Verein, die Fans und das Stadion. Aber klar ist auch, dass ich in Kaiserslautern einen Vertrag habe. Wenn es so bleibt, wie es jetzt aussieht, dann muss ich zurück.“

Aufgrund der Entwicklung in Magdeburg mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga würde es den Dribbler nach eigener Aussage zwar reizen, beim FCM zu bleiben. „Kaiserslautern ist aber auch ein Traditionsverein. Den Verein von der 3. in die 2. Liga wieder hochzuschießen, ist auch sehr interessant.“ Pick lässt bezüglich seiner Zukunft aber noch ein kleines Hintertürchen offen. „Wir müssen jetzt erst mal sehen, wie es in den kommenden Wochen weitergeht. Es könnte sich vielleicht noch etwas tun. Stand jetzt sieht es aber nach einem Abschied vom FCM aus. Ich gebe bis zum Schluss Gas, der Rest wird sich ergeben“, sagte er.

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