Artikel von: Michael Nowack

Seit 14. November ist Michael Oenning (53, Vertrag bis Saisonende) Cheftrainer beim 1. FC Magdeburg. Damals wurde vereinbart, dass man sich Ende März zu Gesprächen über die weitere Zukunft trifft.


Jetzt ist Ende März! Doch die Realität zwingt die Chefetage zum Abwarten. Oennings Quote (13 Spiele/14 Punkte) ist zwar besser als die von Vorgänger Jens Härtel (49/9 Punkte aus 13 Spielen). Trotzdem steckt der Zweitligist auf dem Relegationsplatz immer noch tief im Abstiegskampf.
FCM-Geschäftsführer Mario KallnikFoto: Ronny Hartmann


„Wir haben keine Planungssicherheit. Das ist eine unbefriedigende Situation. Jeder ist gefordert, diese Planungssicherheit auf allen Ebenen so schnell wie möglich herzustellen. Jetzt ist die Zeit der Taten und nicht der Vertragsgespräche“, legt sich FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik (44) fest.

Und spricht über ein weiteres Problem: „Es ist ja auch so, dass sich die Spieler aufgrund der unsicheren Lage auch noch nicht auf konkrete Vertragsgespräche einlassen wollen.“ Für Kallnik gibt es nur eine Lösung: „Das Ziel ist, auch nächste Saison in der 2. Liga zu spielen. Erst, wenn das Ziel erfüllt ist, werden Personalentscheidungen getroffen.“ Eine Risiko-Situation!

Denn er und Sportchef Maik Franz (37) müssen jetzt das Kunststück hinbekommen, bei offener Trainerfrage trotzdem ein schlagkräftiges Team für die nächste Saison zusammenzubauen. Der Geschäftsführer: „Da die Spieler ebenfalls erst Planungssicherheit haben wollen, kann auch kein Disput mit dem Trainer im Transferprozess entstehen. Früher hatte grundsätzlich der Trainer das letzte Wort, was die Kaderplanung angeht. Nun behält sich die sportliche Leitung die finale Entscheidung vor.“

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