Weg von der Philosophie Sicherheit zuerst!

Trainer Michael Oenning (53), geholt, um den 1. FC Magdeburg vorm Abstieg aus der 2. Liga zu retten, hat einen Plan: „Ich bin gelernter Stürmer. Klar, dass ich Offensiv-Fußball bevorzuge.“

Doch vorher müssen zwei Fragen geklärt werden. Braucht er Verstärkungen? Der Trainer, seit einer Woche im Dienst: „Noch bin ich in der Findungsphase, kenne noch nicht das Potenzial aller Spieler. Es ist schon zu sehen, dass Spieler, die letzte Woche noch die Köpfe hängen ließen, wieder voll da sind. Ein Mergim Berisha tritt jetzt so auf, dass ihn die eigenen Kollegen kaum wiedererkennen. Wenn ich feststellen sollte, dass wir Verstärkung brauchen, werde ich sie einfordern.“

Wird auch ein Spielmacher dabei sein, den sein Vorgänger über vier Jahre lang verweigert hat?

Oenning: „Ich werde einen Teufel tun und nicht ohne einen zentralen Mittelfeldmann arbeiten. Ich kenne kein Spielsystem, in dem ein sogenannter Zehner nicht wichtig wäre. Und ich stehe dafür, ein eingespieltes Team auf den Rasen zu schicken.“

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