Jetzt gilt es für ihn: Michael Oenning (53) beginnt heute (18.30 Uhr) die Mission FCM-Rettung. Ein Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth wäre ein perfekter Einstand für den neuen Trainer.

Hoffnungsträger Oenning!

Zehn Tage, elf Trainingseinheiten und zwei Testspiele (1:1, 8:0) hatte der neue FCM-Trainer bis gestern mit seinem Team absolviert. Und hat seit dem einiges umgekrempelt. Er kommuniziert viel mit den Spielern, fordert Agieren statt Reagieren, setzt auf Passspiel statt lange Bälle. Und statt Rotation auf ein eingespieltes Gerüst.

Doch wie viel von seinen Maßnahmen hat die Mannschaft vorm Auswärtskracher schon verinnerlicht?

Oenning will vor der Partie heute nichts von einem Alles-oder-nichts-Spiel wissen: „Ob es ein gutes Spiel wird und ob es schon für einen Sieg reicht, hängt davon ab, wie mutig wir auftreten. Aber wir müssen uns frei von dem Gedanken machen, dass schon diese oder nächste Woche die Entscheidung im Abstiegskampf fällt. Für mich ist wichtig, dass wir uns am Ende der Saison durchgesetzt haben. Dafür bin ich hier. Und diese Chance will ich nutzen.“

Wie nimmt das Team den neuen Trainer wahr?

Abräumer Björn Rother (22): „Ich habe ein gutes Gefühl. Er setzt neue Reize, hat andere Trainingsansätze. Es geht vor allem darum, das Spiel schneller nach vorn zu tragen. Wir haben versucht, das in den Testspielen umzusetzen, auch wenn es manchmal noch übertrieben aussah. Was unbedingt verbessert werden muss, ist aber der Torabschluss.”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere