Seit zehn Tagen ist Michael Oenning (53) Cheftrainer in Magdeburg! Freitag (18.30 Uhr) gibt er seine Punktspiel-Premiere bei Greuther Fürth. Wird eine Reise in die Vergangenheit. Denn gleich nebenan hat er bis 2009 den 1. FC Nürnberg trainiert.

Oenning: „Das wird da nicht einfach. Aber von der ersten Sekunde an muss erkennbar sein, dass wir eine Spielidee haben, was mitnehmen wollen.“

Und da soll besonders eines anders laufen als unter seinem Vorgänger. Die Forderung: Dominanz und Ballbesitz über hohe Passgenauigkeit.

Oenning: „Ich kenne keinen Dachdecker, der ohne Hammer aufs Dach klettert. Präzise Pässe sind elementares Handwerk. Selbst Louis van Gaal hat die Bayern Pässe trainieren lassen. Ich bin weit davon entfernt, Tiki-Taka-Fußball einzuführen. Aber es geht um Grundeigenschaften. Die werde ich täglich einfordern und die Mannschaft weiter damit nerven.“

Oenning nervt den FCM!

Noch ist er damit beschäftigt, sein Gerüst zu finden. Im Mittelfeld fallen mit Ignjovski, Preißinger und Laprevotte drei Start­elf-Kandidaten aus. Oenning: „Nach den wenigen Tagen des Kennenlernens muss das Puzzle erst zusammengesetzt werden. Aber ich konnte bisher durchweg gute Eindrücke sammeln.“

Auch wenn das Personal noch nicht steht. Sein Ziel ist klar: „Wir müssen gewinnen. Und das geht nur über Agieren.“ Und über präzise Pässe! Davon könnte Ballermann Christian Beck (30) am meisten profitieren, der hing bei den „Langholz-Orgien“ bisher oft in der Luft.

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