Artikel von: Andreas Mann

Gewonnen, aber nicht überzeugt. Das 3:2 im letzten Test gegen Drittligist Zwickau machte FCM-Coach Michael Oenning (53) nicht glücklich. Dafür gab es zu viel Kritisches. Vor allem im ersten Durchgang.

Oenning: „Da haben wir viel zu wenig angeboten und fast nur nach hinten gespielt. Das ist eine Frage der Einstellung zu so einem Spiel.“

Gut: Die drei FCM-Tore durch Preißinger (1:0, 4. Minute), Lohkemper (2:1, 38.) und Rother (3:2, 87.) resultierten aus prima Kombinationen. Wenn Magdeburg den Ball laufen ließ, wurde es gefährlich.

Schlecht: Beide Gegentore waren zu naiv verteidigt. Beim 1:1 durch Miatke (12.) ließ Rechtsverteidiger Bülter den Zwickauer machen und auch beim 2:2 durch Reinhardt (40.) nach einem Freistoß fehlte der Zugriff.

Überzeugend und mit Biss spielte der FCM im 4-3-3-System erst im zweiten Abschnitt. Auch, weil die eingewechselten Perthel und Lewerenz, über links mächtig Dampf machten.

Oenning: Beide haben richtig Wind reingebracht und bei Lewerenz hat man gesehen, was der für eine Qualität im Eins-gegen-Eins mitbringt.“

Bester Mann auf dem Platz war Abwehr-Boss Erdmann, der wie Torwart Brunst und Kapitän Beck durchspielte.

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