Traumfußball gespielt – aber ein Albtraum-Ergebnis eingefahren.

Doch Trainer Michael Oenning (53) ließ nach der tragischen 2:3-Last-Minute-Pleite in Fürth erst gar keine Depressionen aufkommen, baute das Team schon auf der Rückfahrt im Bus auf: „Ruhe und Traurigkeit lasse ich nur zu, wenn die Jungs was verbrochen haben. Aber jeder hat gesehen, dass diese Mannschaft lebt.“

Und wie! Spielkultur, Körpersprache, Mut zum Risiko – alles war da! So gut wie bei Oennings Punktspiel-Premiere hat der FCM lange nicht mehr gespielt. Und der Trainer ist überzeugt: „Nur das ist unser Weg. Wir müssen Fußball spielen, wenn wir erfolgreich sein wollen.“

Blauäugig ist Oenning aber nicht: „Natürlich muss man darüber reden, dass man sich bei den Gegentoren cleverer anstellen kann, zu viele Chancen liegen ließ. Aber jetzt ist nicht die Zeit, um Vorwürfe zu machen. Im Vordergrund wird diese Woche nur das Positive stehen.“

Sein neu installiertes 3-5-2-System sorgte 80 Minuten für absolute Dominanz im Mittelfeld. Hinten brannte nichts an. Und nach vorn ging die Post ab. Oenning sieht aber noch mehr Steigerungs-Potenzial: „Man darf nicht vergessen, dass wir in Fürth verletzungsbedingt auf Brègerie, Laprevotte, Ignjovski und Preißinger verzichten mussten. Das sind Spieler, die für uns ganz wichtig sind.“

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