Jens Härtel lässt sich bei seiner Vertragsverlängerung beim 1. FC Magdeburg nicht unter Druck setzen. Dabei geht es wohl vor allem ums Geld.

Magdeburg l FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik versuchte am Mittwoch, auch medial den Druck auf Jens Härtel zu erhöhen. „Wir haben dem Trainer Anfang Februar ein finales Vertragsangebot vorgelegt. Wir brauchen Planungssicherheit. Wir sind nicht sonderlich glücklich, dass es sich so lange hinzieht“, gab Kallnik in der Volksstimme zu Protokoll. Ende Juni läuft der Drei-Jahres-Kontrakt von Härtel aus. Seit November „feilschen“ beide Seiten um ein Anschlusspapier – bislang ohne Ergebnis.

Härtel, der auf Nachfrage immer wieder betonte, es seien Kleinigkeiten zu klären, blieb am Mittwoch bei seiner Linie. „Wir müssen noch Kompromisse finden“, sagte der Erfolgstrainer, meinte damit wohl, dass sich der 1. FC Magdeburg ein Stück auf ihn zubewegen müsse. Bei mdr-info bezeichnete er das „finale Angebot“ des FCM als „Gesprächsgrundlage“. Heißt: Finanziell liegen beide Seiten wohl ein Stück weit auseinander bei ihren Vorstellungen. Kompliziert wurden die Gespräche offenbar, weil Härtel Berater hinzugezogen hat.

„Bisher waren die Gespräche ein bisschen zäh“, räumte Härtel ein und forderte ebenfalls Planungssicherheit: „Es sollte jetzt so schnell wie möglich gehen. Das sehe ich auch so.“ Dass die ausstehende Vertragsverlängerung inzwischen auch für Verunsicherung im Umfeld von Club und Mannschaft sorge, nimmt Härtel zur Kenntnis. „Es war logisch, dass das Thema irgendwann hochpoppt, beunruhigt mich aber überhaupt nicht.“

Kallnik betonte am Mittwoch im MDR, dass der FCM nicht nachverhandeln wolle: „Wir haben ein gutes Angebot entworfen.“

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