Magdeburgs Michel Niemeyer (21) hat auch nach dem 1:2 gegen Mainz sein Lächeln nicht verloren. Nach einem Meniskuseinriss und monatelanger Verletzungspause feierte der Allrounder gegen das Drittliga-Schlusslicht sein Startelf-Debüt in dieser Saison.

Überraschend brachte Trainer Jens Härtel (47) seinen Verteidiger zu Beginn als zweite Sturmspitze für den verletzten Florian Kath (22/Rückenblockade), im Spielverlauf wechselte er dann hinter die Spitzen ins offensive Mittelfeld. „Auch wenn das Ergebnis gegen Mainz nicht gut war, bin ich unendlich froh, wieder richtig dabei zu sein. Ich fühle mich auf jeder Position wohl, denn ich bin ja ausgebildeter Stürmer“, so Niemeyer.

In seiner Heimat Salzwedel und bei der FCM-Jugend begann Niemeyer seine Karriere als Stürmer, bevor er ins U19-Bundesliga-Team von RB Leipzig wechselte. Dort wurde er vom damaligen Jugendcoach Härtel zum Verteidiger umgeschult – 2015 wechselten beide nach Magdeburg. Niemeyer: „Ich kenne alle Laufwege und spiele, wo ich darf.“

Gegen Preußen Münster am Freitag (18.30 Uhr) darf Niemeyer wohl erneut auf die Startelf hoffen. Weil Kath wieder fit ist, wird Niemeyer aber wohl für den gelb-rot-gesperrten Tobias Schwede (22) zurück auf die Außenbahn rücken.

Und dann dort um eine Vertragsverlängerung (läuft zum Saisonende aus) kämpfen. Niemeyer: „Wir sind in Gesprächen. Es ist zwar noch nichts endgültig unter Dach und Fach, ich bin aber optimistisch, dass wir bald zu einer guten Lösung finden.“

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