Volksstimme vom 16.07.2015
Autor: Uwe Tiedemann
FCM-Trainer vertraut seinem Kader / Puttkammer optimistisch

Weitere Neuzugänge sind bei Drittligist 1. FC Magdeburg derzeit kein Thema. Das liegt auch daran, dass die operierten Niklas Brandt und Steffen Puttkammer zurückkehren. Trainer Jens Härtel betonte: „Ich habe volles Vertrauen in meinen Kader.“

Magdeburg l Der Club hatte sich stets die Option offen gehalten, bei Bedarf mindestens noch einen weiteren Akteur zu verpflichten. Das soll auch so bleiben, aber eben wohlüberlegt sein. „Wir warten zunächst einmal die ersten Pflichtspiele ab, können dann die Situation besser einschätzen und analysieren, wo eventuell der Schuh drückt“, sagte Härtel, der darauf verwies, dass das Transferfenster noch bis Ende August offen und somit genug Zeit vorhanden sei, zu reagieren. Er schloss zudem die Möglichkeit nicht aus, dass man auch auf Leihbasis einen Spieler an die Elbe holen könnte.

Allerdings machte der FCM-Coach zugleich ganz deutlich, dass er seinem jetzigen Kader das volle Vertrauen schenkt und absolut nichts davon hält, die Frage der Neuzugänge permanent zu thematisieren und damit für Unruhe zu sorgen.

Ein weiterer Grund: Die beiden „Sorgenkinder“ Niklas Brandt und Steffen Puttkammer kehren in Kürze ins Team zurück. Brandt hat sich in einer Spezialklinik in Leipzig wegen seiner Herz-Rhythmusstörungen operieren lassen, das Krankenhaus aber schon vor einer Woche wieder verlassen können. „Es sieht soweit ganz gut aus. Ich bin jetzt dabei, die Belastung wieder langsam zu steigern“, sagte der 23-Jährige beim Fototermin auf dem FAM-Gelände.

Auch Puttkammer macht deutliche Fortschritte. „Ich hatte mich bei einem Zweikampf am rechten Sprunggelenk verletzt, bin dann im Krankenhaus Vogelsang in enger Absprache mit den Pfeifferschen Stiftungen (Kooperationspartner des FCM/d. Red.) operiert worden und absolviere jetzt mit unserem Athletiktrainer Dirk Keller ein spezielles Fitnessprogramm.“

Der 26-Jährige versucht positiv zu denken: „Natürlich ist es bitter, zum Auftakt zu fehlen. Das tut schon weh. Aber wenn ich mich mitten in der Saison verletzt hätte, hätte ich noch mehr Spiele verpasst.“ Die Chancen, bald wieder in der Stammformation zu stehen, schätzt er optimistisch ein: „Wir haben eine gute Qualität. Ich bin aber ebenso von meiner Qualität überzeugt und kann es schaffen, wenn ich zu 100 Prozent wieder fit bin.“

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