http://www.kicker.de

Manuel Farrona Pulido wird in der kommenden Saison für Fortuna Köln auflaufen. Der 24-Jährige kommt vom Ligakonkurrenten 1. FC Magdeburg, wo er keinen neuen Vertrag mehr erhalten hatte. Sein Abgang beim FCM hatte zuletzt für Irritationen gesorgt.

Farrona Pulido hatte selbst via Facebook am späten Sonntagabend bekannt gemacht, dass der Verein seinem Berater trotz laufender Vertragsverhandlungen mitgeteilt habe, dass Trainer Jens Härtel trotz laufender Vertragsverhandlungen nicht mehr mit ihm plane. Über die Art und Weise der Trennung zeigte sich Farrona Pulido verärgert. „Bis heute hat sich kein Offizieller seitens des Vereins bei mir persönlich gemeldet. Das finde ich sehr schade,“ schrieb er in seinem Posting. FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik verteidigte gegenüber der „Magdeburger Volksstimme“ das Vorgehen. „Alle Spieler haben Berater. Die Kommunikation sollte in beide Richtungen laufen“, so Kallnik.

In der kommenden Saison wird der Deutsch-Spanier nun gegen Magdeburg antreten und für Fortuna Köln auflaufen. „Die Verpflichtung von Manuel Farrona Pulido ist für mich ein Transfer, der so funktionieren muss, dass wir einen Unterschiedsspieler dazu gewinnen. Manuel verfügt über eine enorme Geschwindigkeit und ist mit beiden Füßen abschlussstark. In Kombination mit Dahmani und Kessel gibt uns das ein hohes Maß an Flexibilität“, stellte Fortuna-Coach Uwe Koschinat in einem Statement auf der Vereinswebsite die Pläne mit seinem Neuzugang vor.

Farrona Pulido wurde beim Hamburger SV ausgebildet und debütierte im Lizenzbereich zunächst für die zweite Mannschaft des HSV. 2014 zog er weiter zu Wacker Nordhausen, wo er in der Regionalliga Nordost überzeugen konnte und vom 1. FC Magdeburg verpflichtet wurde. Für die Elbstädter erzielte er in insgesamt 54 Drittligaspielen acht Tore.
Kyere kommt von Kaiserslautern II

Bereits einen Tag vor Farrona Pulido wurde Bernard Kyere als Neuzugang präsentiert. Der 21-jährige Innenverteidiger spielte zuletzt für die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern und soll nun die schwächste Defensive der abgelaufenen Drittligasaison (59 Gegentore) verstärken.

„Bernard ist ein körperlich präsenter Innenverteidiger, der immer den Weg in den Zweikampf sucht. Unsere zweikampfgeprägte Art und sein Spielstil sollten daher gut zusammenpassen und ich sehe viel Entwicklungspotenzial in ihm“, so Koschinat über den Ghanaer, der für die Reserve der Roten Teufel insgesamt 34 Spiele in der Regionalliga Südwest machte.

kon

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere