Von Manuel Holscher ›

Innerhalb von gut einer Woche hat Tobias Müller zweimal getroffen. Für den FCM-Verteidiger ist das eine ungewohnte Situation.

Magdeburg l Tobias Müller musste lachen, als er nach dem 1:1 des 1. FC Magdeburg auf sein Tor zum Ausgleich angesprochen wurde. „Seit der letzten Woche weiß ich wieder, wo das Tor steht“, sagte er.

Müller mit Mut und Torabschluss

Der Innenverteidiger ist offensichtlich auf den Geschmack gekommen: Schon beim 1:1 zuvor gegen Duisburg war er erfolgreich. Es war seines erstes Tor nach einer fast fünfjährigen Durststrecke. „So lange will ich nicht mehr warten. Vielleicht sollte ich es häufiger mal probieren“, sagte er nach dem Duisburg-Spiel.

Gesagt, getan – und trotzdem: Dass er bereits in Kaiserslautern erneut erfolgreich sein würde, kam dann selbst für ihn etwas überraschend. Nach der Ecke von Sören Bertram und der Kopfballverlängerung von Christian Beck stand der Innenverteidiger goldrichtig, hatte Platz und schloss trocken ab. „Ich bin glücklich, dass ich wieder getroffen habe und der Mannschaft zumindest zum Punktgewinn verholfen habe“, erzählte er.

Viel Vertrauen beim FCM

Ob bei Ecken oder wie in Duisburg in der Schlussphase – Müller traute sich in den vergangenen Wochen immer häufiger in die gegnerische Hälfte. Und in den entscheidenden Momenten, wie beim Weitschuss gegen den MSV, hat er gerade auch das notwendige Selbstvertrauen, zieht aus der Distanz ab und wird dafür belohnt.

Auch neben dem Platz steht Müller in der Hierarchie weit oben – nicht nur, weil er dritter Kapitän ist. Anfang August verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis Sommer 2022 – und erklärte: „Ich fühle mich beim FCM sehr wohl, erfahre hier eine Wertschätzung, die nicht selbstverständlich ist.“

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