Artikel von: Andreas Mann

Eine Woche vorm heißen Jahresauftakt gegen Aue setzt Steven Lewerenz (27) optisch schon mal ein Zeichen.


Der FCM-Winterneuzugang (kam aus Kiel) hat sich von seiner blonden Matte getrennt, trägt jetzt den Frisur-Style „Attacke“. Lewerenz: „Die blond gefärbten Haare mussten einfach ab. Das ist auf jeden Fall eine Kampfansage, dass wir da unten rauswollen.“

Auf dem Kopf ist Lewerenz so variabel wie auf dem Platz. Dribbelstark auf der Außenbahn, ideenreich als Spielgestalter, der Hamburger aus der Jugend des HSV hat ein breites Repertoire zu bieten. FCM-Coach Michael Oenning (53): „Mit Steven sind wir viel variabler in der Offensive geworden.“ In den Testspielen ließ Lewerenz seine Klasse schon aufblitzen und beim Cheftrainer steht der Neuzugang hoch im Kurs.

Oenning: „Er ist für uns ein ganz wichtiges Element, weil er einen Fußball spielt, den wir so noch nicht hatten. Er hat eine unglaubliche Spielintelligenz. Und er ist in der Lage, mit einem Pass oder guten Dribbling gefährliche Situationen zu kreieren. Tore schießen kann er obendrein auch noch.“

Bei Ex-Klub Kiel spielte Lewerenz ab Ende Oktober gar keine Rolle mehr, beim FCM ist ein Start­elfeinsatz gegen Aue fast schon garantiert. Das Offensivpotenzial des Norddeutschen wird Magdeburg im Abstiegskampf guttun.

Und das Ziel Klassenerhalt hat Lewerenz fest in seinem Kopf verankert. „Wenn ich das mit Kiel vergleiche, wo wir eine hohe Qualität hatten, dann ist das hier nicht schlechter. Wir haben definitiv die Klasse, um drinzubleiben.“

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