Der 1. FC Magdeburg kann seine Pläne für eine neue Struktur vorantreiben. Die Mitglieder stimmen dafür.

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Magdeburg l Der 1. FC Magdeburg kann seine Pläne zur Ausgliederung des Spielbetriebs der ersten Herrenmannschaft aus dem Stammverein und Eingliederung in eine Spielbetriebsgesellschaft namens „1. FC Magdeburg Spielbetrieb GmbH“ fortsetzen. Bei der Außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag in den Messehallen stimmten 1221 Mitglieder (80,7 Prozent) in geheimer Wahl für die Pläne. Damit erhielt der Verein die notwendige Drei-Viertel-Mehrheit.

Präsident Peter Fechner, der mit einer flammenden Rede für die Pläne geworben hatte, zeigte sich mit der Ergebnis zufrieden. „Die solide und rechtschaffene Arbeit der Verantwortlichen wurde mit dieser Entscheidung der Mitglieder entsprechend gewürdigt. Ich sage aber auch, die Mitglieder, die wir noch nicht überzeugen konnten, sind uns wichtig für unseren Verein und sie sollen uns jetzt an unseren Taten messen. Wir gehören zusammen und deshalb sind wir als 1. FC Magdeburg einzigartig.“ Die Ausgliederung der Profiabteilung des Vereins in eine Spielbetriebsgesellschaft soll zu Beginn der neuen Spielzeit 2017/2018 abgeschlossen sein. Sie ist zu 100% in Besitz des 1. FC Magdeburg e.V., teilte der Verein mit.

Mit fast einer Stunde Verspätung hatte die Veranstaltung begonnen. Mit 1588 Mitgliedern erschienen weniger Vereinsanhänger als erwartet. Derzeit hat der Verein knapp 4300 Mitglieder. 1513 Mitglieder waren nach Auswertung der Unterlagen unter Aufsicht vom Notar Thomas Krause (Staßfurt) stimmberechtigt. Der Verein hatte monatelang um das neue Modell geworben und vor allem Gegenwind aus der „Ultra-Szene“ des FCM erhalten. Die hatte in ihrem Programmheft „Planet MD“ zum Spiel gegen den VfL Osnabrück nochmals ihre Ablehnung formuliert

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