Ein Teil der Lizenzierungsunterlagen widmet sich beim 1. FC Magdeburg dem Umbau der MDCC-Arena. Die Kapazität wird stark reduziert.

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Manuel Holscher

Manuel Holscher
Magdeburg l Am Dienstag wird der 1. FC Magdeburg die Lizenzunterlagen für die 2. Bundesliga und 3. Liga einreichen. Die Frist dafür endet eigentlich erst am 1. März um 15.30 Uhr.

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik rechnet mit einem guten Verlauf. „Wir erwarten keine großen Überraschungen“, sagt er. „Es sieht nicht danach aus, dass es Schwierigkeiten geben könnte.“

Zweigleisige Planung

Wie schon im vergangenen Jahr plant der Club zweigleisig und hat mehrere Pläne in der Schublade. „Wir haben das im vergangenen Jahr schon gut gemacht, stets dazugelernt und werden auch diesmal alles rechtzeitig abgeben. Daher sehe ich keine größeren Schwierigkeiten auf uns zukommen“, so Kallnik.

Ähnlich wie vor einem Jahr wird auch diesmal das Thema Stadion und Infrastruktur sicherlich noch mal besprochen werden. „Das ist aber bei anstehenden Umbaumaßnahmen nicht ungewöhnlich“, klärt der Geschäftsführer auf.

Zunächst soll in der MDCC-Arena der Gästebereich hüpfsicher gemacht werden. Dies könnte noch in dieser Saison angegangen werden.

Umbau von Block U

Der größere Teil der Veränderungen geht anschließend mit dem Umbau von Block U von einem Sitzplatz- in einen Stehplatzbereich einher. „Wir müssen die Stadionkapazität während der Umbaumaßnahmen auf 15.000 reduzieren, aber nie darunter. Dieser Fakt ist für das Lizensierungsverfahren nicht unwichtig“, sagt er. Ein genauer Termin des Block-U-Umbaus ist noch offen.

Mit einer Nachricht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die 3. Liga und der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die 2. Bundesliga ist nach der Prüfung der Lizenz-Unterlagen in einigen Wochen zu rechnen. Dann wird auch noch mal genau besprochen, wie es mit dem Stadionumbau weitergeht und ob es Einwände seitens des DFB oder der DFL gibt.

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