Von Kevin Gehring


Magdeburg – 29 Spieler standen am Sonnabend beim Trainingsauftakt des 1. FC Magdeburg auf dem Platz – Adrian Malachowski war keiner von ihnen. Der 23-Jährige, der in der abgelaufenen Saison im Mittelfeldzentrum gesetzt gewesen ist, fehlte beim ersten Mannschaftstraining ebenso wie zwei Tage zuvor bereits beim Laktattest – vom Drittligisten unkommentiert. Unter den Anhängern hatte dies für Spekulationen gesorgt.

Diesen hat der Verein am Dienstag einen Riegel vorgeschoben. Wie der FCM auf Social Media mitgeteilt hat, fällt Malachowski vorerst wegen einer Sprunggelenksverletzung aus. Zur genauen Diagnose, wie die Verletzung zustande kam und wie lange der Mittelfeldmann ausfällt, dazu machte der Drittligist zunächst keine Angaben. Im Anschluss an das Dienstagstraining erklärte FCM-Cheftrainer Christian Titz, dass der junge Pole vier bis sechs Wochen ausfallen könnte und damit die gesamte Vorbereitung auszufallen droht.

Dieses Szenario ist Malachowski schon aus der Vorsaison bekannt. Damals war der Mittelfeldspieler am ersten Tag positiv auf das Coronavirus getestet worden und musste deshalb in häusliche Quarantäne. Das ist in diesem Sommer immerhin nicht der Fall, dennoch wäre das erneute Verpassen der Vorbereitung ein herber Rückschlag für den polnischen Youngster.

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